+
Der rote Bereich zeigt das Einsatzgebiet der Sicherheitsleute.

92 Sicherheitsleute in der Innenstadt

Hier gehen die Stadt-Sheriffs auf Streife

  • schließen

92 Stadt-Sheriffs werden künftig in München auf Streife gehen und kontrollieren, ob das Alkohol- und Bettelverbot eingehalten wird - allerdings nicht an der Isar. 

Der neue kommunale Ordnungsdienst der Stadt soll nicht an der Isar patrouillieren. Das geht aus einer Vorlage hervor, die dem Stadtrat wohl noch im Juli zum Beschluss vorgelegt wird. Wie berichtet, sollen künftig 92 Stadt-Sheriffs auf Streife gehen. Mit Verwaltungspersonal werden insgesamt 106 Menschen eingestellt.

Das Einsatzgebiet umfasst grob gesagt das Gebiet zwischen Altem Botanischen Garten, Hauptbahnhof, Sendlinger Tor und Stachus. Laut Vorlage sollen die Männer und Frauen in Zweier- oder Viererstreifen kontrollieren, ob das Alkohol- oder Bettelverbot eingehalten wird. Ebenso sollen sie sich um Feiernde kümmern, wenn sie zu laut sind. Außerdem fallen Vandalismus oder Wildbiesler in ihre Zuständigkeit. An der Isar wird der Kommunale Außendienst nicht eingesetzt. Dort hatte das Baureferat erst unlängst die städtischen Kontrolleure aufgestockt, die sich um Grillzonen und Abfall kümmern. Der Außendienst des Kreisverwaltungsreferates soll auch nicht bewaffnet sein, wie von der CSU gefordert. Möglich ist aber Ausrüstung wie Pfefferspray oder stichsichere Westen.

Stimmt der Stadtrat im Juli zu, könnten die ersten kommunalen Ordnungshüter nächstes Jahr im Sommer unterwegs sein. Zu Hochzeiten ist von maximal 32 Sheriffs gleichzeitig die Rede.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kontrollen: Das sind die Anweisungen der Bahn
Wie arbeiten Kontrolleure? Was dürfen sie, was nicht? Wir haben bei der Deutschen Bahn nachgefragt.
Kontrollen: Das sind die Anweisungen der Bahn
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt
Ein Foto von einer Waffe, dazu die Warnung, am Montag die Technische Universität München zu meiden: Im Internet kursiert diese mysteriöse Botschaft. Das sagt die Polizei …
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt
Fahrschein „zu spät“ gezeigt: Seniorin (80) soll zahlen und hält es für Schikane
Hilde H. ist empört. Trotz gültigen Tickets soll sie 60 Euro zahlen. „Reine Schikane!“, schimpft die 80-Jährige.
Fahrschein „zu spät“ gezeigt: Seniorin (80) soll zahlen und hält es für Schikane
Bub zum Kindersoldaten trainiert: Mutmaßliches IS-Mitglied in München vor Gericht
Er soll versucht haben, den Sohn seiner Lebensgefährtin zum Kindersoldaten zu trainieren: Vor dem Oberlandesgericht in München beginnt der Prozess gegen ein mutmaßliches …
Bub zum Kindersoldaten trainiert: Mutmaßliches IS-Mitglied in München vor Gericht

Kommentare