+
Jürgen Vanselow (M.) ehrte einen 53-jährigen Moosacher und eine 52-jährige Freisingerin für ihre Zivilcourage.

Zivilcourage belohnt

Hilfe gegen Belästiger: Bundespolizei ehrt zwei S-Bahnfahrer

Sie schritten ein, als junge Frauen ihre Hilfe brauchten. Die Bundespolizei ehrte nun einen Moosacher und eine Freisingerin für ihre Zivilcourage.

München - Zivilcourage lohnt sich. Jeder, der in der S-Bahn bedrängt wird, hofft auf die Hilfe seiner Mitfahrer. Die Bundespolizei München ehrte deshalb einen 53-jährigen Moosacher und eine 52-jährige Freisingerin. Beide schritten am 13. Januar ein, als ein 39-jähriger Mann mehrere junge Frauen sexuell belästigte und ihnen Gewalt androhte.

Der Moosacher trat dem Beschuldigten mutig entgegen und forderte den Belästiger mehrmals auf, die Damen in Ruhe zulassen. Die Freisingerin informierte über die Notsprecheinrichtung den Lokführer, der die Bundespolizei rief.

Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion München, Jürgen Vanselow, dankte beiden für ihr vorbildliches Verhalten. Zwar verlange die Polizei von niemanden, dass er sich selbst in Gefahr begebe, aber es gebe fast immer ein Mittel, Hilfe zu holen, betonte Vanselow.

mm/tz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Bürgerentscheid: Hier wird München künftig eingeheizt
Nach dem Bürgerentscheid Raus aus der Steinkohle reagieren die Stadtwerke. Nach Informationen unserer Zeitung werden derzeit elf Standorte geprüft, wo insgesamt sechs …
Nach Bürgerentscheid: Hier wird München künftig eingeheizt
Kontrollen: Das sind die Anweisungen der Bahn
Wie arbeiten Kontrolleure? Was dürfen sie, was nicht? Wir haben bei der Deutschen Bahn nachgefragt.
Kontrollen: Das sind die Anweisungen der Bahn
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt
Ein Foto von einer Waffe, dazu die Warnung, am Montag die Technische Universität München zu meiden: Im Internet kursiert diese mysteriöse Botschaft. Das sagt die Polizei …
TU-Warnung kursiert im Netz - Münchner Polizei ermittelt und beruhigt
Fahrschein „zu spät“ gezeigt: Seniorin (80) soll zahlen und hält es für Schikane
Hilde H. ist empört. Trotz gültigen Tickets soll sie 60 Euro zahlen. „Reine Schikane!“, schimpft die 80-Jährige.
Fahrschein „zu spät“ gezeigt: Seniorin (80) soll zahlen und hält es für Schikane

Kommentare