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Das Heizkraftwerk Nord in Unterföhring.

Alternativen bis Herbst 

HKW Nord: Der Stadtrat will ein Steinkohle-Konzept

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Die Stadtwerke München (SWM) sollen bis spätestens Herbst ein Konzept vorlegen, wie ein Ersatz für den Kohleblock im Heizkraftwerk Nord geschaffen werden kann. Das hat der Stadtrat am Mittwoch entschieden.

Ferner soll geprüft werden, wie der Block noch vor 2028 abgeschaltet werden kann. Wie berichtet, soll die Steinkohleverbrennung ab dem kommenden Sommer deutlich reduziert werden. Statt etwa 800 000 Tonnen sollen in Unterföhring nur noch 350 000 Tonnen Kohle verbrannt werden, um damit Strom und Wärme zu erzeugen. Darauf hatte sich jüngst der Wirtschaftsausschuss verständigt.

Für die Stromversorgung der Stadt ändert sich dadurch anscheinend nichts, allein bei der Versorgung mit Wärme kann es zu einer Lücke kommen – allerdings wohl nur dann, wenn die Temperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen unter minus 16 Grad fällt und ein anderes städtisches Kraftwerk ausfallen sollte.

Im Plenum gestern gab es aber auch Kritik an der Entscheidung für die sogenannte CO2-optimierte Fahrweise. FDP-Chef Michael Mattar kritisierte beispielsweise, dass die Stadt nun viel Geld in die Hand nehme, Auswirkungen auf den Klimaschutz seien jedoch marginal. „Natürlich wird in München CO2 eingespart, das aber an einem anderen Ort dann mehr ausgestoßen wird. Das ist sehr teure Symbolpolitik.“ Mattar bezieht sich mit diesen Äußerungen auf die Emissionszertifikate, die europaweit als Erlaubnis für eine bestimmte Menge an Schadstoffausstoß gehandelt werden. Produziert nun das Kraftwerk in München weniger Schadstoffen, werden diese Zertifikate wieder zum Verkauf angeboten. SASCHA KAROWSKI

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