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Bei gutem Wetter ziehen sicher 15.000 Menschen durch die Straßen der Hofflohmarkt-Viertel.

Schnäppchenjäger aufgepasst!

Die Hofflohmarkt-Saison geht wieder los!

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München - Auf geht's zum Feilschen, Kruschen und Preziosen-Jagen! Am 3. Mai startet die Saison der Münchner Hof- und Gartenflohmärkte. Zum Auftakt machen Haidhausen und Bogenhausen gemeinsame Sache.

Bei den Hofflohmärkten in Haidhausen und Bogenhausen können Trödel-Liebhaber am kommenden Samstag, 3. Mai 2014, von 10 - 16 Uhr zwischen Welfen- und Montgelasstraße beim Nachbarn im Hinterhof nach Lieblingsstücken aus alter Zeit jagen und nach Kuriosem stöbern. Über 250 Hausgemeinschaften, Höfe und Gärten nehmen in diesem Jahr an den Hofflohmärkten teil. Erstmals wurden heuer die beiden Viertel zusammengefasst - auf vielfachen Wunsch, wie Veranstalter René Götz von der Agentur Stadtfavoriten betont. Urbanität und Individualität auf der einen, idyllische Gärten auf der anderen Seite: Das macht den besonderen, facettenreichen Mix der Hofflohmärkte aus.

Hofflohmärkte ziehen rund 15.000 Menschen an

Insgesamt sind bis Ende Juli 26 Stadtviertel bei dem Nachbarschaftsprojekt dabei, das vor 13 Jahren initiiert wurde. Anwohner, die im eigenen Hof oder Garten Krempel und Kostbarkeiten verkaufen - das stärkt die Hausgemeinschaft und den Zusammenhalt in der Straße, entrümpelt die Keller - und Spaß macht das Feilschen und Kramen allemal. So wundert es nicht, dass ganze Straßenzüge und Häuserblöcke bei den Hofflohmärkten mitmachen, über alle Generationen hinweg. Das Ganze ist im Prinzip nichts anderes als ein großes Nachbarschaftsfest und eine Begegnungsstätte in Form eines Basars.

Interessanter Nebeneffekt: Einmal im Jahr können die Münchner in Ecken spitzen, die sie sonst nie zu Gesicht bekommen. Die Hinterhöfe sind ja meist abgesperrt. Und von dieser Gelegenheit machen unglaublich viele Münchner Gebrauch: Bei gutem Wetter ziehen sicher 15.000 Menschen durch die Straßen. So kann man ein Stadtviertel quasi nebenbei (neu) kennenlernen, wenn man beim Schlendern von Stand zu Stand auch gleich einen Blick in die Schaufenster der örtlichen Geschäfte wirft. Das Prinzip "buy local" liegt den Veranstaltern nämlich ebenfalls am Herzen.

 Mit 15 Euro ist man dabei

Alle Nicht-Gewerbetreibenden, die ihren eigenen Hof oder Garten anmelden wollen, können das jetzt per E-Mail tun. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro (das Geld wird für Flyer und Plakate ausgegeben) und ist nur einmal pro Hausgemeinschaft fällig. Schulen, Kindergärten/krippen, Seniorenheime oder soziale Einrichtungen sind gratis dabei. Einrichtungen, die ihre Einnahmen einem guten Zweck spenden, werden auf dem Plan besonders hervorgehoben.

Voraussetzung zur Teilnahme ist natürlich, dass die Hausverwaltung beziehungsweise der Eigentümer einverstanden ist. Details wie auch die weiteren Termine stehen auf dem Facebook-Profil oder der Homepage. Dort kann man auch den Flyer mit der Übersicht der Standorte als PDF herunterladen. Oder man geht in einen der vielen Läden der jeweiligen Viertel, in denen er ausliegt.

hn

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