WARR-Hyperloop-Team, TU München
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Das WARR-Hyperloop-Team der TU München mit seinem Prototyp einer Hyperloop-Passagierkapsel.
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Das WARR-Hyperloop-Team der TU München mit seinem Prototyp einer Hyperloop-Passagierkapsel.
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Das WARR-Hyperloop-Team der TU München mit seinem Prototyp einer Hyperloop-Passagierkapsel.
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Das WARR-Hyperloop-Team der TU München mit seinem Prototyp einer Hyperloop-Passagierkapsel.

„Heute Abend sind wir am Ziel unserer Träume“

Hyperloop-Wettbewerb: Münchner Studenten mit schnellster Kapsel

München/Los Angeles - 18 Monate haben sie an ihrem Projekt gearbeitet. Am Wochenende wurde das Team aus 29 Studenten der TU München in Kalifornien belohnt: Ihre Transportkapsel schoss im internationalen Vergleich am schnellsten durch die Hyperloop-Röhre.

In 30 Minuten von San Francisco nach Los Angeles - Münchner Studenten haben für diese Vision des Tesla-Gründers Elon Musk die schnellste Transportkapsel entworfen. „Gratulation für das WARR Hyperloop Team für die schnellste Kapsel“, heißt es auf dem Twitter-Account des Raumfahrtprojekts SpaceX. Mit einer „Hyperloop“ genannten Röhre will Musk irgendwann Passagiere per Unterdruck mit nahezu Schallgeschwindigkeit künftig wie eine Art Rohrpost transportieren.

Den ersten Preis erhielt ein Team Studenten aus der Technischen Universität Delft. Das Design und die Gesamtleistung ihrer Kapsel wurde von der Jury hervorgehoben. Das Fahrzeug aus den Niederlanden war allerdings einen Kilometer pro Stunde langsamer als die Kapsel der Münchner, die in der 1,6 Kilometer langen Röhre eine Spitzengeschwindigkeit von 94 km/h erreichte. Musk sagte zu Beginn des Wettbewerbs, er könne sich gut vorstellen, dass diese Geschwindigkeiten in absehbarer Zeit fünf bis zehn Mal so hoch seien können. Zu den drei Siegern gehörte auch ein Team vom renommierten Massachusetts Institut of Technology MIT.

Aus der Münchner TU hatten 29 Studenten über 18 Monate an ihrer weiß-blauen Kapsel gebaut. Die Informatikstudentin Mariana Avezum (26) aus Brasilien hatte als Projektleiterin das Münchner WARR Team angeführt. „Besser geht's nicht. Heute Abend sind wir am Ziel unserer Träume“, sagte sie nach erfolgreichem Test. „Wir haben so viel gearbeitet und so wenig studiert - aber es hat sich alles gelohnt.“ 29 Studenten verschiedener Fachrichtungen - darunter Ingenieure, Informatiker, BWLer und Designer - hatten an dem Projekt mitgearbeitet.

Der geistige Vater des Hyperloop, Elon Musk, war zum Wettbewerb persönlich vor Ort. „Ihr alle habt unglaubliche Arbeit geleistet“, rief er den Studenten zu. Musk ist Erfinder des Elektro-Autos Tesla und Gründer der Raumfahrtfirma SpaceX.

Es war der erste Wettbewerb für das ambitionierte Projekt des Raumfahrtsunternehmens SpaceX, mit dem Musk den Personenverkehr revolutionieren will. Er selbst habe keine Zeit, sein Konzept umzusetzen, das wolle er schlauen Köpfen auf der ganzen Welt überlassen, sagte er vergangene Woche.

Insgesamt waren 27 Teams nach Kalifornien gereist, um am Wochenende ihre Version vor Ort in der Transportröhre zwischen Los Angeles und San Francisco zu präsentieren. Drei Teams hatten in der Endausscheidung die Gelegenheit, ihr Können vor Ort unter Beweis zu stellen - neben den Münchnern und den Studenten aus Delft das Team des MIT. Die Siegertrophäe, die auch das WARR-Team heim nach München bringt, ist ein Miniatur-Hyperloop aus dem 3D-Drucker von SpaceX, handsigniert von Elon Musk.

dpa

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