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Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). 

"Koordinierungsgruppe Körperverletzung"

Herrmann will mehr Sicherheit in Bus und Bahn

München - Der CSU-Politiker plant mehr Videokameras und eine engere Zusammenarbeit von Bundes- und Landespolizei - obwohl die Zahl der Körperverletzungsdelikte in Bayern im öffentlichen Nahverkehr zurückgegangen ist. 

Rund 60 S-Bahnhöfe in München würden videoüberwacht, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag bei der Vorstellung der Koordinierungsgruppe Körperverletzung. Rund 250 Züge der S-Bahn seien bereits mit Kameras ausgestattet.

Ein Schwerpunkt der Koordinierungsgruppe wird laut Polizei der Hauptbahnhof München sein. In Spitzenzeiten sind dort mehr als 500 000 Menschen unterwegs.

Zwar sei die Zahl der Körperverletzungsdelikte in Bayern im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs zurückgegangen. Allerdings seien 2015 immer noch 1790 Fälle registriert worden. „Umso deutlicher sage ich: Jeder Zwischenfall ist einer zu viel“, betonte Herrmann.

dpa

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