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Für eine Frau hatte ein One-Night-Stand Folgen.

Schäferstündchen mit Folgen

One-Night-Stand landet in München vor Gericht

Halle/München - Das Sex-Rätsel, das in München vor Gericht kam, klingt im ersten Moment lustig. Doch die Betroffene kann vermutlich so gar nicht darüber lachen.

One-Night-Stand mit Folgen: Eine Frau - nennen wir sie Anna - stieg mit einem ihr unbekannten Mann ins Hotelbett, wurde schwanger - und sah ihn nie wieder. Und wird ihn auch nie wiedersehen. Denn sie kassierte vor Gericht eine Schlappe. Die Dame wollte das Hotel dazu zwingen, den Nachnamen ihres Sex-Partners freizugeben. Dieses weigerte sich - und der Fall landete in München vor dem Amtsgericht. Der Prozess fand zwar schon im Oktober statt, gerät aber jetzt erst via Bild und AZ ans Tageslicht. Und auch wenn das Schäferstündchen in einem Hotel in Halle stattfand, mussten die Münchner Richter darüber entscheiden - denn die Hotelkette sitzt hier. 

Die verrückte Geschichte zum Mitschreiben: Anna trifft sich im Juni 2010 mit einem Mann in einem Hotel zum One-Night-Stand. Er heißt Michael, mehr weiß sie nicht. Doch sie wird schwanger von ihm. Und bringt neun Monate später den kleinen Joel auf die Welt.

Ihr Verdacht: Jener One-Night-Stand neun Monate zuvor könnte der Papa sein. Doch mehr als dessen Vornamen weiß sie nicht mehr: Michael. Um Unterhaltsansprüche geltend zu machen, wendet sie sich ans Hotel. In der Hoffnung, den Nachnamen des Michaels zu erfahren.

Sie ist der Meinung, dass ihr dies zustehe. Das Hotel sieht‘s anders. Zumal zum fraglichen Zeitpunkt gleich VIER Männer mit dem Vornamen Michael in die Herberge eingecheckt hatten. Und - jetzt wird‘s noch skurriler - Anna konnte den Mann auch nicht beschreiben. Sonderlich charismatisch kann Michael, mit dem sie eine mehr oder minder heiße Nacht verbracht hatte, also nicht gewesen sein.

Vor Gericht blitzte Anna ab. Und weder sie noch ihr Kind werden wohl je von dem Vater hören.

lin

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