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Benjamin Idriz: Der Imam gibt sich zuversichtlich.

"Gesamtgesellschaftliches Projekt"

Islamzentrum: Kirchen im Moschee-Kuratorium

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München - Vertreter aller großen Religionen im Kuratorium – das passt zum Selbstverständnis des Moschee-Projekts: Das Islamzentrum beruft unter anderen Heinrich Bedford-Strom und Alois Glück.

Das Münchner Forum für Islam (MFI) beruft Alois Glück, den Chef des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Heinrich Bedford-Strohm, den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche, CSU-Stadtrat Marian Offman von der Israelitischen Kultusgemeinde und Großmufti Emeritus Mustafa Cerich, den Präsidenten des Bosniakischen Weltkongresses, in das Gremium.

Die vielen Religionen in seinem Kuratorium findet Moschee-Initiator Benjamin Idriz folgerichtig. „Wir begreifen das nicht als ein muslimisches, sondern als ein gesamtgesellschaftliches Projekt“, sagte der Penzberger Imam gestern im Gespräch mit unserer Zeitung.

Wie berichtet, hat die Stadt für das geplante Islamzentrum einen Standort an der Dachauer Straße vorgesehen. Öffentliches Geld soll aber nicht fließen. Die Frist für das MFI ist mehrfach verlängert worden – aktuell heißt es, dass das Grundstück sei bis Ende 2015 reserviert, dann müsse die Finanzierung stehen. Jetzt nennt das MFI erstmals den Preis, den die Stadt für die Fläche verlangt: 4,4 Millionen Euro.

Idriz sagte, für die Planungen sei es wichtig, jetzt einen konkreten Preis zu wissen. Er wirbt derzeit um Kleinspender – die Realisierung des Islamzentrum hängt aber an der Frage, ob ein potenter Geldgeber eine Riesen-Finanzspritze gibt. Idriz sucht vor allem im arabischen Raum. Dem Vernehmen nach plant das MFI mit Gesamtkosten von etwa 40 Millionen Euro. „Das laufende Jahr dürfte die Entscheidung bringen“, heißt es in einem Newsletter, den Idriz gestern versandte.

Lesen Sie hier: So soll das Münchner Islamzentrum aussehen

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