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Ismael C. am Dienstag vor dem Landgericht. 

Nun steht er vor Gericht

Das ist der Mann mit den 22 falschen Identitäten

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München - Ismael C. muss sich seit Dienstag vor dem Münchner Landgericht verantworten. Mit 22 gefälschten Identitäten soll er Banken und Mobilfunkanbieter um viel Geld gebracht haben. 

Der Münchner Krankenpfleger Ismael C. soll mit gefälschten Personalien Banken und Mobilfunkanbieter um ein Vermögen geprellt haben. Der Schaden geht laut Anklage der Staatsanwaltschaft in die Hunderttausende.

Der Mann mit den 22 falschen Identitäten! Der 29-Jährige wollte offenbar mit der miesen Masche sein Grundgehalt ordentlich aufstocken. Von Februar bis Dezember 2015, kurz nachdem er wegen ähnlicher Betrugsdelikte aus der Haft entlassen wurde, schlug Ismael C. wieder gnadenlos zu. Irgendwie kam er über dubiose Geschäfte an echte Personalpapiere, die auf andere Personen ausgestellt waren. Mit deren Hilfe soll er bei mehreren Banken unzählige Konten eröffnet, falsche Adressen angegeben und gefälschte Lohnabrechnungen vorgelegt haben. Damit konnte er stets seine Zahlungsfähigkeit vortäuschen und an weitere Konten und Kredite kommen.

Wenn Bankangestellte sein Vorhaben durchschauten, soll er sich einfach die nächste Filiale gesucht haben. Auch mehrere Handyverträge soll Ismael C. mit falschen Personalien abgeschlossen haben. Die Smartphones, die er nach jedem Vertragsabschluss erhielt, soll er weiterkauft haben.

Joh

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