Das denkmalgeschützte Hypo-Hochhaus wird ab heuer energetisch grundsaniert. Auch die Haustechnik und die Büros werden modernisiert. Foto: H. Gebhardt

Jahresvorschau: Das passiert 2013 in Bogenhausen

München - In Bogenhausen wird 2013 kräftig gebaut und saniert. Zum Beispiel bekommt das Hypo-Hochhaus eine neue Hülle. Auch ein Jubiläum steht im 13. Stadtbezirk an.

Im Frühjahr sollen an der Riemer Straße die Bagger anrollen. Dort soll ein Bau- und Gartenfachmarkt der Firma OBI entstehen. Im Oktober 2012 war das Normenkontrollverfahren eingestellt worden. Doch das Projekt bleibt umstritten. Denn nun wurde bekannt, dass der Baumarkt auch als Logistikzentrum für kleinere Märkte der Firma fungieren soll. Weil dies sehr viel mehr Schwerlastverkehr fürs Viertel bedeuten würden, soll nun die Baugenehmigung überprüft werden, fordert der Bezirksausschuss von der Stadt.

Das Hypo-Hochhaus am Mittleren Ring erhält 2013 eine neue Hülle. Das mittlerweile denkmalgeschützte Bauwerk aus dem Jahr 1981 wird energetisch saniert. Dazu bekommt das Gebäude mit seinen 27 Stockwerken unter anderem eine technisch neue, zweischalige Fassade mit außen nicht sichtbaren Perforierungen für die Luftzufuhr. Die neue Außenhaut wird jedoch wieder silbrig glänzen, optisch bleibt das Hypo-Hochhaus damit also unverändert. Eine moderne Haustechnik und neue Bürogestaltungen runden die Sanierung ab, die bis 2015 abgeschlossen sein soll. Alles in allem wird die Sanierung rund 160 Millionen Euro kosten. In das Hochhaus soll danach die Zentrale der Bank ziehen.

Direkt daneben wird am Komplex „Arabeska“ weiter gebaut. Der geschwungene Baukörper, der Anleihen an der Ornamentik arabischer Baukunst nimmt, soll einen neuen architektonischen Akzent im Arabellapark setzen. Neben Büros entstehen auch ein Wohngebäude und eine Kinderkrippe. Die Fertigstellung ist 2014 geplant. Bauherr und Investor ist die Bayerische Ärzteversorgung.

Im Frühjahr soll der Erweiterungsbau am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium fertig werden. Die Räume des Neubaus sollen im zweiten Quartal bezogen werden. Neben zwei Musiksälen stehen acht Klassenräume sowie zwei Computerräume zur Verfügung. Durch einen überdachten Zugang soll der Erweiterungstrakt mit dem Altgebäude verbunden werden. Die Bauarbeiten an der Bogenhauser Schule sind damit aber nicht vorbei. In der zweiten Jahreshälfte wird mit der Sanierung des Hauptgebäudes begonnen. In dieser Zeit werden viele Fachräume nicht zur Verfügung stehen. Eine große logistische Herausforderung für die Schulleitung, die bereits nach Zwischenlösungen sucht.

Fertig werden soll 2013 eine ganze Reihe von neuen Kindertagesstätten. Zum Beispiel das Haus für Kinder an der Ecke Effner-/Odinstraße. Zwei weitere Kinder-Häuser sollen am Schimmelweg und an der Denninger Straße/Ecke Friedrich-Eckart-Straße entstehen. Insgesamt sollen 20 Krippen- und sieben Kindergartengruppen sowie eine Hortgruppe einziehen. Auch für die Krippen an der Denninger Straße, an der Meistersingerstraße, an der Teutonenstraße sowie an der Ostpreußenstraße ist die Fertigstellung für dieses Jahr avisiert.

Oberföhring feiert ein rundes Jubiläum: Es jährt sich die Eingemeindung der ehemaligen Gemeinde nach München zum 100. Mal. Oberföhring ist der am frühesten urkundlich erwähnte Stadtteil von München. 750 taucht er erstmals in Urkunden auf. Bereits zur Römerzeit gab es auf dem Gebiet eine Handelsstraße mit Isar-Übergang. Der Bezirksausschuss Bogenhausen will die Eingemeindung entsprechend feiern.

Carmen Ick-Dietl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

S-Bahn München: Züge halten wieder am Marienplatz
Pendler sind in München auf die S-Bahn angewiesen. Doch immer wieder gibt es Störungen, Sperrungen und Ausfälle. Wir informieren Sie in unserem News-Ticker.
S-Bahn München: Züge halten wieder am Marienplatz
Autofahrerin kollidiert mit geparktem Auto - Wagen überschlägt sich
Eine Autofahrerin (91) krachte am Freitagabend mit ihrem Wagen in ein geparktes Auto. Der Wagen der Frau überschlug sich daraufhin mehrmals.
Autofahrerin kollidiert mit geparktem Auto - Wagen überschlägt sich
Varieté-Star wohl ermordet - Sie tanzte in Schuhbecks teatro
Der Tod von Varieté-Star Alla Klyshta schockiert die Münchner Künstlerszene. Wie bekannt wurde, stand ihr der mutmaßliche Mörder einst sehr nahe.
Varieté-Star wohl ermordet - Sie tanzte in Schuhbecks teatro
Münchnerin ergreift Mangelberuf und bekommt trotzdem keinen Job - aus diesem Grund
Als kleines Mädchen wollte Linda Bollmann (25) Ärztin werden. Ihrem Wunsch, kranken Menschen zu helfen, blieb sie treu – und wurde Krankenschwester. So würde sie nie …
Münchnerin ergreift Mangelberuf und bekommt trotzdem keinen Job - aus diesem Grund

Kommentare