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Jan Böhmermann soll extra für die Queen seine Satirepause unterbrochen haben.

Das steckt dahinter

Böhmermann: Nächstes Schmähgedicht gegen die Queen?

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München - Es nimmt kein Ende: Nach seinem höchst umstrittenen Erdogan-Gedicht soll Jan Böhmermann nun ein Schmähgedicht gegen die englische Königin verfasst haben. Was steckt dahinter?

Update vom 4. Mai 2017: Geht es Queen Elizabeth etwas gesundheitlich schlecht? Anlass für diese Frage liefert eine Mitarbeiterversammlung aller Bediensteten des britischen Königshauses. 

Update vom 6. April 2017: Die deutsche Popmusik der vergangenen zehn Jahre sein nichts anderes als „ein einziger gigantischer und schmalziger Werbespot“. Mit dem Song „Menschen Leben Tanzen Welt" nimmt Jan Böhmermann die Pop-Industrie und den Musikpreis Echo auseinander.

Der Wirbel um seine Person reißt einfach nicht ab: Ob in den Talksendungen bei Sandra Maischberger und Anne Will oder in sämtlichen Radiosendungen und Zeitungen - die Staatsaffäre um Jan Böhmermanns Schmähgedicht gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan bestimmt nach wie vor die Schlagzeilen. Und selbst in den amerikanischen Medien wird über den "Neo-Magazin-Royal"-Moderator heiß diskutiert. So berichteten bereits die "New York Times" und die "Washington Post" über Böhmermann - auch der englische Satiriker John Oliver beschäftigte sich in seiner US-Show "Last Week Tonight" mit dem Schmähgedicht und teilte selbst gegen Erdogan aus.

Jan Böhmermann meidet derzeit die Öffentlichkeit

Böhmermann selbst hat sich derweil rar gemacht und meidet öffentliche Auftritte. In einem Facebook-Post hatte der Moderator zuletzt erklärt, er werde eine Fernsehpause einlegen und sich ins Ausland absetzen. Wie lange? Das weiß keiner so genau.

Dass man mit dem Namen Böhmermann nach wie vor für einen großen Medien-Bohei sorgen kann, bewies zuletzt der ehemalige Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Mit dem Titel "Jetzt spricht Jan Böhmermann" veröffentlichte der heutige Bild-Herausgeber ein gestelltes Interview mit dem Satiriker. Satire über Satire eben.
Die Resonanz des Fake-Interviews fiel jedoch eher ernüchternd aus. Auf Twitter zeigten sich viele User wenig begeistert über die Aktion. Von "Satire darf alles aber nicht jeder kann Satire" bis zu "Manche würden für 'mediales präsent sein' auch die eigene Oma verkaufen" war dort alles zu lesen.

Nach Böhmermanns Gedicht: Satire über Satire?

Anlässlich des 90. Geburtstag der englischen Königin Queen Elizabeth II. ließ es sich nun das Satire-Team von der Welt ("Glasauge") nicht nehmen, ebenfalls Satire über Satire zu machen. Laut dem Witzel-Magazin habe Böhmermann seine Satirepause unterbrochen, um eine Schmäh-Attacke gegen die Queen zu fahren. Darin beschreibt der Moderator die Queen als eine Frau, "die Mädchen schlägt / und dabei Gummimaske trägt" - zudem stinke ihr "Gelöt schlimm nach Fish und Chips". Den Grund für ein weiteres Schmäh-Gedicht gegen die Queen liefert das Satire-Magazin ebenfalls. Böhmermann sei diesmal auf eine echte Majestätsbeleidigung aus und seine Sendung hieße ja sowieso "Neo Magazin Royal".

Auf der Facebook-Seite von "Glasauge" erklärt das Satire-Magazin, man stehe für Satire, Humor und Unfug.

kus

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