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Jens Lehmann.

Ex-Nationaltorwart als Zeuge vor Gericht

Jens Lehmann: Motziger Auftritt im Messerstecher-Prozess

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München - Sacko, Ledertasche, grimmiger Blick: So betrat Jens Lehmann (46) am Mittwoch Vormittag das Landgericht. Der Ex-National-Torwart musste als Zeuge im Prozess gegen Messerstecherin Sandra N. (34, Name geändert) aussagen.

Auf Einladung ihres millionenschweren Hamburger Freundes hatte Lehmann am 20. September 2015 mit im Käferzelt gefeiert, bevor es zu der Bluttat kam.

Jens Lehmann auf dem Weg in den Gerichtssaal.

Ein unangenehmes Thema für Jens Lehmann! Er hatte sichtlich keine Lust auf den Auftritt vor Gericht - und zeigte sich patzig. Schon bei der Frage nach seinem Beruf kommt Lehmann ins Stolpern. "Medien..., Medien..., also ich arbeite für das Fernsehen", stammelt er. "Wie sagt man da? Fußball-Experte, glaube ich." Holprig ging es dann auch weiter - denn Lehmann tat sich schwer mit seiner Erinnerung.
"Das ist jetzt alles sieben Monate her. Ich kann nicht mehr jedes Detail abrufen", motzte er. Immerhin: "Ich habe nicht viel getrunken", wusste er noch. Sandra N. aber schon. "Ich konnte es an ihrer Stimme hören", erinnert sich Lehmann. Dass sie nachts noch einen Mann mit dem Klappmesser niedergestochen hatte: Das bekam der Ex-Torwart aber nicht mehr mit. "Ich habe das Zelt mit meiner Frau gegen 22:30 Uhr verlassen", sagte er aus.

Richter Norbert Riedmann ließ aber nicht locker. Er stellte etliche Nachfragen. Darauf Lehmann genervt: "Waren Sie schonmal auf der Wiesn?" Antwort Riedmann: "Ja, aber nicht im Käfer-Zelt." Kurzes Gelächter im Saal. Dann wird Lehmann entlassen. Nur fünf Minuten dauerte sein Auftritt. Zur Tat-Aufklärung beitragen konnte er nicht. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. 

Wiesn-Messerstecherei: Was Owomoyela vor Gericht aussagte

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