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Josef Schmid.

Kein Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl

Bürgermeister Josef Schmid will 2018 für den Landtag kandidieren

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Das ist schon kein Paukenschlag mehr, das ist ein Donnerhall. Informationen der tz zufolge will Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Josef Schmid (CSU) 2018 für den Landtag kandidieren.

München - Dies sei ein Wunsch des Kreisverbandes München West. Wie es weiter heißt, will Schmid seine Ämter bis zur Wahl weiterführen und dann niederlegen. 

Sollte er nicht in den Landtag gewählt werden, würde er wohl bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 weitermachen, allerdings nicht als Spitzenkandidat. Um 8 Uhr am Mittwochmorgen ist die Geschäftsstelle informiert worden, um 9 Uhr die Fraktion. Um 10 Uhr sollen Schmid, Fraktionschef Manuel Pretzl und Bezirkschef Ludwig Spaenle die Presse informieren.

Schmid beseitigte die Trümmer der Ära Hohlmeier

Der 48-jährige Schmid war 2002 in den Stadtrat gewählt worden. Von 2007 bis 2014 war er Vorsitzender der CSU-Fraktion. Schmid war 2008 erfolglos gegen Amtsinhaber Christian Ude (SPD) um den Posten des Oberbürgermeisters angetreten, 2014 scheiterte er gegen den SPD-Kandidaten Dieter Reiter erst in der Stichwahl. Die anschließende Kooperation zwischen SPD und CSU im Rathaus machte Schmid zum zweiten Bürgermeister und Wirtschaftsreferenten, mithin auch zum Wiesn-Chef.

Schmid hatte mit dazu beigetragen, die Trümmer der Ära Hohlmeier in der Münchner CSU zu beseitigen und die CSU auf einen liberalen Großstadtkurs eingeschworen. Das alles führte dazu, dass die CSU bei der vergangenen Kommunalwahl mit 32,5 Prozent der Stimmen vor der SPD als stärkste Kraft ins Ziel ging.

Zuletzt hatte es bei der Münchner CSU rumort. Der Grund: Unmut über Horst Seehofers Führungsstil.

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