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Christian Müller (SPD) Der Stadtrat ist mit seiner Bewerbung durchgefallen.

„In allen Fällen einstimmig entschieden“

Jugendamts-Chef: Personalreferent verteidigt Posten-Vergabe

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Personalreferent Alexander Dietrich (CSU) verteidigt das Vorgehen seines Hauses bei der Stellenbesetzung des Chefpostens im Jugendamt.

München - Wie berichtet, waren von fünf Bewerbern bei der internen Vorstellungsrunde Mitte Februar vier durchgefallen, auch SPD-Stadtrat Christian Müller, der bislang als Favorit für den Posten gegolten hatte.

Dietrich erklärt nun in einem Mitteilung vom Montag, dass die Vorstellungskommission nach einem jeweils etwa einstündigen Bewerbungsgespräch „in allen Fällen einstimmig entschieden“ habe, welche Bewerber ihre Eignung nicht unter Beweis gestellt hätten. Neben ihm selbst hätten der Kommission Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD), der Vize-Sozialreferent Sebastian Groth und Nicole Lassal, Leiterin der Gleichstellungsstelle, angehört.

SPD, Grüne und die Sozialverbände hatten kritisiert, dass Dietrich dem Stadtrat nur mehr eine Kandidatin präsentieren will – ein Auswahlverfahren ohne Auswahl sozusagen. Unisono hatten sie eine Korrektur gefordert, sodass sich alle formal infrage kommenden Bewerber im Kinder- und Jugendhilfeausschuss am 21. März vorstellen können.

Dietrich erklärt, das Personalreferat habe lediglich den Beschluss des Ältestenrats umgesetzt. Dieser sehe vor, dass sich die formal Geeigneten der Verwaltung vorstellen und „die am besten geeigneten Bewerber“ dann dem Stadtrat präsentieren. Dietrich: „Eine Mindestanzahl für diese Vorstellungsrunde hat der Ältestenrat nicht festgelegt.“

Bleibt abzuwarten, wie es bei der Besetzung der Spitze von Deutschlands größtem Jugendamt weitergeht. Möglich ist, dass der Ältestenrat am 10. März entscheidet, dass sich alle fünf Kandidaten den Fraktionen und Verbänden vorstellen dürfen. Möglich ist aber auch, dass die Stelle noch einmal neu ausgeschrieben wird. 

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