U-Bahn-Schläger prügeln 24-Jährigen krankenhausreif

München - Zwei 21 und 24 Jahre alte Brüder sind am U-Bahnhof Ostbahnhof von sechs Jugendlichen angepöbelt und dann geschlagen worden. Der 24-Jährige erlitt dabei einen Schädelbruch.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hatte sich der Vorfall schon im November ereignet. Die Jugendlichen hatten die Brüder erst derb beleidigt, angeblich weil der 21-Jährige eine Bundeswehruniform trug. Das wollte sich das spätere Opfer nicht gefallen lassen und forderte die jungen Männer auf, damit aufzuhören. Dann rasteten die Jugendlichen aus, schubsten den 24-Jährigen herum und schlugen ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Mann fiel zu Boden und verlor das Bewusstsein. Der jüngere Bruder wurde ebenfalls geschlagen, als er zu Hilfe eilen wollte und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch zu. Durch den Angriff und den Sturz erlitt der 24-Jährige Gesichtsfrakturen, eine Kopfplatzwunde und einen Schädelbruch. er musste mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden, wo er einige Zeit stationär behandelt wurde. Mittlerweile ist der Verletzte wieder auf dem Weg der Besserung und aus dem Krankenhaus entlassen.

Nun sucht die Polizei fieberhaft nach den Tätern, die vermutlich aus Südosteuropa stammen. Die Hoffnung über die Auswertung der Videobänder im U-Bahnhof genaueres zu erfahren, hatte sich zerschlagen, weil die Täter nicht ausreichend zu erkennen waren. Nur eine vage Beschreibung liegt den Ermittlern vor: Der Haupttäter soll etwa zwischen 17 und 18 Jahre alt sein, ist schlank und hat kurze Haare Am Tattat trug er eine schwarze Lederjacke und eine blaue Jeans.

Rubriklistenbild: © dpa

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