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Sehr witzig: Narrhalla-Präsident Günther Grauer (r.) ehrt Markus Söder mit dem Valentins-Orden. FOTO: ACHIM SCHMIDT
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde für den Karl Valentin Orden 2020 nominiert.

Bilder der Nominierung

Karl-Valentin-Orden für Ministerpräsident Markus Söder (CSU)

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Ministerpäsident Markus Söder (52, CSU) wird  2020 den Karl-Valentin-Orden der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla empfangen. Die Bilder des Pressetermins.

Am Freitag durfte Söder das güldene Umhängsel schon mal aus nächster Nähe betrachten – und hatte dazu kurzerhand die Presse in den prächtigen Kuppelsaal der Staatskanzlei eingeladen. 56 Klappstühle standen bereit. Ganz so groß war der Andrang dann aber doch nicht – mehr als die Hälfte der Stühle blieb leer.

Das könnte daran liegen, dass die Narrhalla Markus Söder den Orden erst am 1. Februar 2020 verleiht, beim Faschingsball im Deutschen Theater. Die Kabarettistin Monika Gruber (48) wird dann die Laudatio halten (Söder: „Ich fürchte, darin werden einige wahre Sätze enthalten sein.“). Die Veranstaltung gestern in der Staatskanzlei war hingegen lediglich als öffentliche Nominierung gedacht. Söder ließ es sich nicht nehmen, sich schon einmal „sehr geehrt“ zu zeigen und erzählte, warum er sich einst als Marilyn Monroe oder ein anderes Mal als Punk verkleidet hatte – und wie schwer es war, die grüne Farbe eines Shrek-Kostüms wieder von der Haut zu spachteln. Eine Tradition, von der er heuer erstmals abgerückt war.

Söder stellt trotzdem klar: „Ich bin ein riesiger Fan vom Fasching.“ Und weiter: „Humor ist Freude.“ Also zumindest in Bayern. Der Humor anderswo in Deutschland sei ja meist eher „plump“, frotzelte er. Ausgezeichnet wird Söder übrigens für folgenden Satz: „Mein erster Schultag war spannend. Nur war ich entsetzt, als meine Mutter sagte, ich müsse morgen schon wieder hin.“

Glückwünsche kamen postwendend von den Landtags-Grünen: „Diese Auszeichnung für Markus Söder ist verdient, kommt aber etwas spät“, analysierte Fraktionschef Ludwig Hartmann (41) mit einem Augenzwinkern. „Wir alle erinnern uns an seine berühmten Valentinaden aus der künstlerischen Frühphase.“ Damals, vor seiner Zeit als Ministerpräsident, habe sich Söder immer wieder mit aberwitzigen Vorschlägen im Gespräch gehalten, zum Beispiel einem Ausgehverbot für unter 14-Jährige zur Bekämpfung der Jugendkriminalität. Aus Hartmanns Sicht definitv ein preiswürdiger Einfall.

Die Narrhalla verleiht den Orden im kommenden Jahr zum 50. Mal – mit ihrer Auswahl sorgte sie immer wieder für Verwirrung. Zuletzt, weil heuer Sänger Andreas Gabalier ausgezeichnet wurde – der prompt wegen homophober Aussagen und seiner Nähe zur rechtspopulistischen FPÖ in die Kritik geriet. Weitere Preisträger: Heino (2015), Horst Seehofer (2014), die Klitschko-Brüder (2012) sowie Edmund Stoiber (1996) – sie alle waren zuvor nicht unbedingt als große Humoristen aufgefallen. Immerhin: Ein derart heftiges Medienecho wie bei der Auszeichnung Gabaliers wird heuer wohl ausbleiben. Dann können sich alle auf das Wichtige konzentrieren: den Fasching selbst.

SEVERIN HEIDRICH

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