Katars Botschafter: Mohamed Al-Khulaifi.

Mohamed Al-Khulaifi äußert sich

Katar äußert sich zum "Ziem"

München - Der Botschafter von Katar in Berlin hat sich zur Debatte um das geplante „Zentrum für Islam in Europa München“ (Ziem) geäußert.

Nach allgemeiner Einschätzung entscheidet sich die Zukunft des Projekts an der Frage, ob der Wüstenstaat geschätzte 40 Millionen Euro zuschießt oder nicht.

Auf eine Anfrage des Münchner Merkur antwortete Abdulrahman bin Mohamed Al-Khulaifi jetzt in einem knappen Brief. „Manche deutsche Massenmedien“, wird darin kritisiert, hätten sich „voreilig zu diesem Thema geäußert“. „Der Staat Katar“, schreibt Al-Khuaifi weiter, „hat bisher noch keine Entscheidung getroffen, was dieses Thema angeht.“ Sobald sich das ändert, werde man es auch öffentlich bekannt geben.

In dem Schreiben an unsere Zeitung hält sich der Botschafter sehr knapp. Auf konkrete Fragen, etwa die , was die Motivation Katars sei, sich möglicherweise zu engagieren, antwortete er nicht.

Am Rande der Sicherheitskonferenz im Februar hatte sich der Botschafter mit dem Premierminister von Katar und Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) in München getroffen. Offenbar sind weitere Gespräche in Deutschland geplant. Grundsätzlich steht der Münchner Stadtrat parteiübergreifend hinter dem Projekt mit Museum, Moschee und Gemeindezentrum. Die Standortfrage ist weiter offen. Das viel diskutierte Gelände nahe dem Karlsplatz hat außerhalb der Grünen aber kaum noch Befürworter.

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