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Herzlich willkommen bei der MVG? Heute nicht. Die U-Bahnstationen bleiben heute geschlossen.

MVG-Streik: Viele bleiben einfach zuhause

München - Das große Chaos ist ausgeblieben. Offenbar haben sich viele den Tag des zweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr freigenommen oder sind wegen der Schulferien eh zuhause.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft zeigte sich am Mittag mit dem Bus-Notnetz zufrieden. Es sei "ohne größere Störungen" und "den Umständen entsprechend gut" gelaufen. Im morgendlichen Berufsverkehr sei es lediglich auf der Linie 58 (Giesing–Hauptbahnhof) "zu größeren Engpässen" gekommen, teilte das Unternehmen mit. Die Fahrzeuge seien "teilweise überfüllt" gewesen und hätten Fahrgäste an den Haltestellen zurücklassen müssen. Außerdem sei es zu zu größeren Fahrplanabweichungen infolge des hohen Verkehrsaufkommens gekommen. Auf allen anderen Linien hielten sich Verspätungen in Grenzen. Überfüllungen gab es nur in Einzelfällen.

Die Bilder zum Streik

Die Bilder zum Streik in München

Die S-Bahnen fahren bislang den ganzen Tag über weitgehend normal. "Es läuft ganz entspannt", sagte eine Sprecherin am Morgen. Auf der Stammstrecke sei es "wegen des erhöhten Fahrgastaufkommens höchstens zu kleineren Verspätungen von ein, zwei Minuten" gekommen. Die S-Bahnen werden heute nicht bestreikt.

Service zum Streiktag: So kommen Sie heute von A nach B 

Die Polizei registrierte kaum Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Ein "bisserl mehr Verkehr als an normalen Werktagen" herrsche auf den Straßen, sagte ein Sprecher. Staus habe es lediglich auf der Leopold- und Ungererstraße sowie der Garmischer Autobahn gegeben. Als Ursache für das ausbleibende Verkehrschaos vermutet die Polizei die Schulferien.

Video: 24-Stunden-Streik wird zur Geduldsprobe

Das bestätigt der stellvertretende Leiter der Taxi-Zentrale, Norbert Lehrmann. Der Verkehr sei für seine Fahrer "heute einfacher zu bewerkstelligen. Beim letzten Streik - der war an einem Schultag - hatten wir gegen 8 Uhr, 8.30 Uhr einen Verkehrsinfarkt". Lehrmann registrierte eine gestiegene Nachfrage von 30 bis 40 Prozent. "Derzeit sind nahezu alle unterwegs. Für die Fahrgäste gibt es nur minimale Wartezeiten." 

Viele Menschen haben den zweiten Streiktag genutzt, um sich körperlich zu betätigen und im Schneeregen zur Arbeit zu laufen oder zu radeln.  In anderen bayerischen Städten wie Augsburg, Nürnberg, Regensburg und Dachau bleiben Medienberichten zufolge die Behinderungen ebenfalls überschaubar.

mm

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