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Ein Container wie dieser soll den Kita-Notstand beheben.

Politiker und Bauträger gehen auf die Barrikaden

Kita-Notstand im Prinz-Eugen-Park: Ärger um Kinder-Container

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    Klaus Vick
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Im Sommer sollen die ersten Bewohner in den Prinz-Eugen-Park in Oberföhring ziehen. Doch für ihre Kinder gibt es nicht genügend Kita-Plätze!

Die Stadt will das Problem mit einer Container-Kita lösen. Der Bezirksausschuss (BA), die Rathaus-Grünen und nun auch einige Bauträger schlagen Alarm.

1800 Wohnungen entstehen im Prinz-Eugen-Park. Neben Gewofag und GWG gehören Privatinvestoren und Genossenschaften zu den Bauherrn. Im vergangenen Herbst stellte sich heraus: Die Kita-Plätze werden nicht reichen. Denn es werden mehr Familienwohnungen gebaut als angenommen, und mehrere der sechs geplanten Kitas werden erst 2020 fertig.

Der Notplan des Referats für Bildung und Sport: eine Containeranlage für vier Krippen- und vier ­Kindergartengruppen. Das Provisorium soll im September fertig sein und auf dem Grünstreifen an der Jörg-Hube-Straße stehen.

Der Container grenze dann „unmittelbar an die größte Baustelle im Viertel“, kritisiert die BA-Kinderbeauftragte Petra Cockrell (CSU). Die Kinder würden über Jahre dem Lärm ausgesetzt. Die Stadtrats-Grünen wiederum schimpfen, weil die Grünfläche bebaut und Bäume gefällt würden.

Auf dieser Wiese an der Jörg-Hube-Straße soll der Container stehen.

Einige der 21 Bauträger haben nun einen Anwalt eingeschaltet. Das Projekt sei mit dem Bebauungsplan nicht vereinbar, die Grünfläche spiele für das „Freizeit- und Erholungskonzept im Baugebiet eine zentrale Rolle“.

Heute findet im BA Bogenhausen eine Infoveranstaltung statt. Dort will Stadtschulrätin Beatrix Zurek (SPD) „den Sachverhalt darstellen“, wie sie gestern im Bildungsausschuss erklärte. Der Dringlichkeitsantrag der Grünen wurde nicht behandelt. „Der Verwaltung ist seit geraumer Zeit bekannt, dass es zu einem Engpass kommt. Diese Fehlplanung will man offenbar unter den Teppich kehren“, hatte Grünen-Stadträtin Jutta Koller betont.

Stadträtin Jutta Koller: „Fehlplanung“.

Die Stadt will nun schnellstmöglich eine Beschlussvorlage erarbeiten, man sei in Kontakt mit allen Beteiligten. „Wir sind daran interessiert, dass alle Kinder einen Kita-Platz erhalten“, so Zurek.

Klaus Vick, Caroline Wörmann

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Bogenhausen – mein Viertel“.

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