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Juliana Biebl und Klaus Bekker eröffneten vor drei Jahren das Reichenbach 30. Hier gibt es Schmuck und Geschenkartikel.

Wegen zu hoher Mieten

Das Reichenbach 30 beim Gärtnerplatz macht dicht

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München - Und wieder stirbt ein Stückerl Stadt. Das beliebte Reichenbach 30 im Glockenbachviertel schließt seine Pforten. Dem Inhaber sind die Mieten mittlerweile deutlich zu hoch.

Dort die Schreinerei, da der Schmuckladen, mal ist es eine Antiquitäten-Handlung: Die kleinen Geschäfte - sie machen den Charme unserer Stadtviertel aus. Aber wie die tz berichtete, sterben immer mehr von ihnen. Der Grund ist meist derselbe: die ständig steigenden Mieten. Jetzt hat es wieder einen bekannten Laden erwischt. Das Reichenbach 30 im Glockenbachviertel macht dicht.

Den kleinen Geschenke- und Schmuckladen kennt rund um den Gärtnerplatz jeder. Seit gut drei Jahren verkauft dort Klaus Bekker (53) mit seiner Geschäftspartnerin Juliana Biebl alles, was Freude macht. „Aber in knapp sechs Wochen müssen wir hier raus“, sagt der gebürtige Münchner. „Die anstehende Mieterhöhung kann ich mir einfach nicht leisten.“

2020 Euro Miete im Monat

400 Euro im Monat mehr will der Hausinhaber nämlich jetzt für den 44-Quadratmeter-Laden haben. Insgesamt läge die Miete dann bei rund 2020 Euro monatlich. Bekker schüttelt den Kopf. „Das kann sich doch niemand leisten, der ein kleines Unternehmen führt“, schimpft er. „Mit solchen Preisen macht man uns alle kaputt.“ Er weiß, dass mittlerweile große Ladenketten bis zu 4000 Euro an Monatsmiete in dem In-Viertel zahlen, um an kleine Verkaufsräumlichkeiten zu kommen. „Aber so stirbt natürlich die Vielfalt.“

Was er jetzt macht? „Ich ziehe erst mal zu Freunden um - in die Maillingerstraße.“ Die betreiben dort nämlich einen kleinen, charmanten Laden…

age

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