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Kandidat der München-Liste: Dirk Höpner will ins Münchner Rathaus wechseln.

Wahl am 15. März 2020

Kommunalwahl München: OB-Kandidat Dirk Höpner von der München-Liste im Check

14 Kandidaten bewerben sich am 15. März um das Amt des Münchner Oberbürgermeisters. Wir haben ihnen einen Fragebogen vorgelegt. Hier antwortet Dirk Höpner (München-Liste).

  • 14 Kandidaten bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März um das Amt des Münchner Oberbürgermeisters
  • Wir haben den Männern und Frauen einen Fragebogen vorgelegt, um einige Grundpositionen vergleichbar zu machen
  • Hier stellen wir Ihnen München-Liste-Kandidat Dirk Höpner vor
  • +++ Umfrage-Hammer zur OB-Wahl in München: Es gibt einen klaren Favoriten +++

München - Es sind so viele wie noch nie! 14 Kandidaten* bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März um das Amt des Münchner Oberbürgermeisters. Zur Wahl aufgerufen sind insgesamt 1.116.442 Menschen - 572.380 Frauen und 544.062 Männer. Die Zahl der Wahlberechtigten stieg im Vergleich zu 2014 um knapp 30.000.

Wen wählen sie zum neuen OB? Nimmt erstmals eine Frau den Chefsessel im Rathaus ein? Und würde damit die lange Reihe der SPD-OBs durchbrochen? Schließlich gab es nach dem Zweiten Weltkrieg nur einmal einen Rathaus-Chef, der nicht Mitglied der Genossen war.

Wir haben den Kandidaten* Fragebogen vorgelegt, um Positionen vergleichbar zu machen: Welche Visionen gibt es, wofür schlägt das Herz? Heute stellen wir Ihnen München-Liste-Kandidat Dirk Höppner vor.

OB-Kandidat Dirk Höpner: Darum will ich OB werden

Durch meine Arbeit im Sozialbereich sehe ich, dass der Bau-Boom ausgerechnet den Schwächeren schadet, weil er die Verdrängung durch Zahlungskräftige fördert. Außerdem wird alles zubetoniert. Ich möchte, dass die Stadt wieder grüner, sozialer, freundlicher, gerechter wird.

OB-Kandidat Dirk Höpner: Das will ich anpacken

Mich erschüttert, wie München im Stress versinkt, kalt und herzlos wird. Stadtbäume werden gefällt, Grünflächen und Frischluftschneisen verschwinden unter Beton - sinnlos, denn Mieten und Bodenpreise sinken nur durch Strukturpolitik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, für die wir uns als Stadt einsetzen müssen - nicht durch massives Zubauen. Ich möchte erreichen, dass Art. 3 der bay. Verfassung (gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern) umgesetzt wird. Andere Regionen freuen sich, wenn Menschen und Jobs bleiben oder neu entstehen. Wir müssen gemeinsam mit allen politischen Ebenen den Druck, der auf München lastet, senken.

OB-Kandidat Dirk Höpner: Mein Fundament ist

Meine Familie und Freunde sagen mir, ich sei ein bodenständiger, vernünftiger Mensch. Wahrscheinlich ist mir gerade deshalb die profitgetriebene Fehlentwicklung von München so aufgefallen. Wir brauchen unser Stadtgrün und unseren Waldgürtel. Egal ob ich in die Breite oder in die Höhe baue - die Bewohnerzahl ist die Gleiche, und damit der Stau und die Überlastung der sozialen Infrastruktur. Letzteres ist vor allem für sozial Schwächere, Kinder, Senioren, Menschen mit Erkrankungen ein Problem. Hier helfe ich jetzt schon durch meinen Beruf, aber als Oberbürgermeister hat man zusätzliche Hebel.

OB-Kandidat Dirk Höpner im Steckbrief

  • Dirk Höpner (München-Liste), 59 Jahre alt
  • Beruf: Geschäftsführer bei einem Sozialunternehmen
  • Familienstand: verheiratet
  • Kinder: ein Kind (18)
  • Hobbys: Mitarbeit in örtlichen Vereinen und Initiativen, Joggen, Wandern, hin und wieder mal eine Reise
  • Mitbegründer der München-Liste 2019

Kommunalwahl 2020 - live und nur bei uns: Am 5. März (Donnerstag) sind die OB-München-Kandidaten ab 19 Uhr im Video-Duell zu sehen.

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