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Zwei-Jahres-Test

Stadt will mit Kopfprämie Personalprobleme in den Griff bekommen

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Die Stadt München will mit einer Kopfprämie ihre Personalprobleme in den Griff bekommen. Das gab es schon einmal. Zwei Jahre soll getestet werden, wie sich die Aktion auswirkt.

München - Mit einer Prämie will die Stadt ihre Personalprobleme in den Griff bekommen. Die Verwaltung soll künftig ihren Angestellten Geld zahlen, wenn diese erfolgreich neue Mitarbeiter anwerben. Das hat der Personalausschuss gestern beschlossen. Die Rede ist von bis zu 1000 Euro für gelernte Kräfte und 500 Euro für Auszubildende.

Gesucht werden vor allem Krankenschwestern, IT-Fachkräfte, Ingenieure oder Erzieher. Die Verwaltung hat bereits Anreize geschaffen. „Wir haben beispielsweise Wohnungen für städtische Mitarbeiter aus dem Kontingent, die bevorzugt an eben diese Berufsgruppen vergeben werden“, sagt Personalreferent Alexander Dietrich (CSU). Doch das reicht noch nicht aus – daher nun die Kopfprämie!

Beantragt hatte dieses Extra-Geld die SPD. Stadträtin Bettina Messinger: „Viele Firmen, unter anderem die Deutsche Bahn, nutzen bereits zur Personalgewinnung ihre eigenen Beschäftigten.“

Jetzt soll zwei Jahre getestet werden, wie sich die Aktion auswirkt. Zuletzt hatte die Verwaltung von 1991 bis 1993 eine Werbeprämie gezahlt – damals gab’s 600 Mark pro Kopf. Mit der Aktion gewann die Stadt etwa 150 neue Mitarbeiter.

Sascha Karowski

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