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Kritik: So hat Peter Maffay die Olympiahalle gerockt

München - Deutschrock-Legende Peter Maffay hat am Dienstagabend seine Fans in der ausverkauften Münchner Olympiahalle begeistert. Die Konzertkritik:

Ganz egal, ob man bereits in den Achtzigern mit ihm über sieben Brücken gegangen ist oder später mit seinem kleinen Zauberdrachen Tabaluga groß wurde: Peter Maffay hat fast in jeder Generation seine Spuren hinterlassen. Das bestätigte schon der erste Blick am Dienstagabend in der ausverkauften Münchner Olympiahalle, wo Alt und Jung vereint ihrem Star huldigten – wieder einmal, wie man anerkennend hinzufügen muss. Denn nach dem umjubelten Konzert im vergangenen November war dieser Abend der heiß ersehnte Nachschlag der aktuellen Tour.

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Für alle Münchner Fans, die den Musiker damals verpasst haben oder einfach nicht genug von ihm kriegen können. Weshalb es für die Wiederholungstäter auch ein paar neue Songs gab, für die im November kein Platz war. Das Grundrezept aber blieb bestehen: Die spektakuläre Live-Show zum Album „Tattoos“ präsentiert sich als kompakter Rückblick auf die mittlerweile vier Jahrzehnte andauernde Karriere des Vorzeige-Deutschrockers.

Musiker und Wohltäter: Peter Maffay seit 40 Jahren auf der Bühne

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Und Maffay ist Profi genug, um genau zu wissen, wie der Hase läuft – und wie er seine „Freunde“ im Publikum mobilisiert. Schon nach der ersten halben Stunde war die Sitzordnung hinfällig und Party-Stimmung an der Bühnenkante. Kein Wunder, denn kaum einer seiner großen Hits fehlte.

Dazwischen mischten sich immer wieder nicht ganz so populäre Songs, die neben Maffays eigenem vor allem das Herz seiner Hardcore-Fans höherschlagen ließen. Und das unabhängig davon, ob er mit seiner Band aufspielte oder sich das auf zwei Etagen im Hintergrund postierte Volkswagen Philharmonic Orchestra dazuholte, das den Liedern geradezu epische Dimensionen verlieh.

Von Tobias Hell

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