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Ein beliebter Standort des Kulturstrands war die Terrasse an der Corneliusbrücke, wie hier im Jahr 2013. 

Jetzt doch

Kulturstrand: Ab 2018 zwei Standorte geplant

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München - Im kommenden Jahr wird es nur einen Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen geben. Darauf hat sich der Stadtrat am Dienstag geeinigt. Ab 2018 soll es außer dem Standort nördlich der Ludwigsbrücke allerdings noch einen weiteren Strand geben.

Wo dieser stattfinden könnte, ist noch unklar, wohl aber nicht an der Isar. CSU und SPD lehnen dies unter Verweis auf eine zu große Belastung der Innenstadt ab.

Die Vergabe des dreimonatigen Kulturstrands mit Sand, Bars, Live-Musik und Theater durch das Kreisverwaltungsreferat (KVR) geriet in diesem Jahr zum Politikum. Erstmals hatten nicht die Urbanauten das Rennen gemacht, sondern die Urban League um Zehra Spindler. Benjamin David, Chef der Urbanauten, akzeptierte das Ergebnis des KVR nicht und zog vor Gericht. Am Ende blieb das KVR bei seiner Entscheidung, musste sich vom Verwaltungsgericht aber Kritik an seinem Auswahlverfahren gefallen lassen. Der Stadtrat beschloss am Dienstag, das Auswahlverfahren für die Vergabe des Strands zu vereinfachen und rechtlich sauber zu gestalten.

Die Entscheidung, wer künftig den Zuschlag erhält, obliegt künftig dem Stadtrat. Dies beschloss das Gremium auf Antrag der CSU. Wolfgang Püschel (SPD), der Vorsitzende des Bezirksausschusses Altstadt, kritisierte die Festlegung auf den Vater-Rhein-Brunnen. Die Verwaltung habe keine Anstrengung unternommen, einen alternativen Standort zu finden, sagte Püschel. 

Spektakuläre Fotos: Aktivisten bringen Isar erneut zum Leuchten

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