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Schön ist's, sich im Schyrenbad abzukühlen - wenn es denn geöffnet hat.

Frust der Berufstätigen bisher ignoriert

Längere Öffnungszeiten für Freibäder? Das sagen die SWM

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München - Nach einer tz-Kritik wegen der Freibad-Öffnungszeiten stellt die SPD einen Antrag für ein "bürgerfreundliches Konzept". Wie die Stadtwerke darauf reagieren.

Vor wenigen Tagen hatte tz-Redakteur Johannes Welte sich mit einem wütenden Beitrag den Frust der Berufstätigen von der Seele geschrieben: "München, wir müssen über deine unberechenbaren Öffnungszeiten der Freibäder im Sommer reden", begann der Artikel

Und prompt beantragte gestern die Stadtrats-SPD, dass die SWM ihre Öffnungszeiten neu regeln sollen. Das Ergebnis: Die Stadtwerke wollen nun ihr Freibadkonzept überdenken!

„Servus Freibäder, warum schließt ihr im Sommer um 18 Uhr?“ So lautete die Frage des tz-Autors. Denn Münchner Freibäder haben derzeit von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Nur wenn es besonders heiß ist, bleiben die Becken bis 20 Uhr offen. Um die Verwirrung zu vervollständigen, dürfen die Badleiter vor Ort auch mal bis 19 Uhr verlängern. In den meisten anderen Städten und Gemeinden haben die Freibäder den ganzen Sommer von 9 bis 20 Uhr, oftmals sogar ab 7 und bis 22 Uhr geöffnet. Die Rathaus-CSU stellte mehrfach Anträge mit dem Ziel, die Münchner Öffnungszeiten auszuweiten. Doch die Stadtwerke konnten sich bislang immer mit ihrem Argument durchsetzen, dass das nicht wirtschaftlich sei.

Am Freitag nahm sich die SPD-Stadtratsfraktion ein Herz und beantragte: „Der Oberbürgermeister wird gebeten, im Benehmen mit den Stadtwerken ein Konzept zu entwickeln, wonach die Öffnungszeiten der Münchner Freibäder bei schönen Wetter verlängert werden und bei schlechten Wetter die Freibäder geschlossen werden.“ Ziel soll es sein, dass Münchner Bürgerinnen und Bürger regelmäßig auch noch nach 18 Uhr das kühle Nass genießen können.“

Die SPD-Aktivitäten machten bei den Stadtwerken Eindruck: „Wir nehmen den Antrag zum Anlass, das Freibadkonzept zu überdenken.“

welte

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