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Lenbachhaus wird nach Foster-Plänen umgebaut

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Das Lenbachhaus wird umgebaut und soll bis Ende 2011 in neuem Glanz erstrahlen.
Das Lenbachhaus wird umgebaut und soll bis Ende 2011 in neuem Glanz erstrahlen. © dpa

München - Die Eröffnung der größten internationalen Kandinsky-Ausstellung seit 30 Jahren Ende kommender Woche markiert für das Münchner Lenbachhaus den Beginn eines vorübergehenden Abschieds.

Unmittelbar nach Ende der Werkschau über den Abstraktions-Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) im Februar 2009 im Kunstbau schließt auch die Städtische Galerie im Lenbachhaus ihre Tore. Etwa drei Jahre lang wird die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute und mehrmals erweiterte gelbfarbene Villa nach Plänen des britischen Stararchitekten Norman Foster umgebaut und saniert. Das ehrgeizige Projekt kostet rund 56 Millionen Euro.

Mit der Erweiterung um einen modernen, würfelförmigen Bau mit einer markanten Fassade sollten unter anderem die Besucherströme in das Museum mit der weltberühmten Sammlung "Blauer Reiter" besser bewältigt werden, sagte Direktor Helmut Friedl am Donnerstag in München. Außerdem müsse die teils marode Bausubstanz dringend saniert werden. Während das Lenbachhaus in den 1970er Jahren noch jährlich etwa 50 000 Besucher hatte, sind es seit 2000 im Schnitt pro Jahr 200 000. Allein zur Ausstellung "Kandinsky - Absolut.Abstrakt" (25.10.-22.02.2009) werden 400 000 Besucher erwartet.

Friedl hofft, dass der Umbau bis Ende 2011 fertiggestellt wird und das Museum bis zum Frühjahr 2012 wieder eingerichtet werden kann. Während der Sanierung würden alle Kunstwerke in einem speziell errichteten Depot gelagert.

dpa

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