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Entlang der Leopoldstraße soll ein Radschnellweg entstehen.

Leopoldstraße: Radschnellweg ist beschlossene Sache

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Der Planungsausschuss des Stadtrats hat sich am Donnerstag mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken für den Bau eines Radschnellwegs entlang der Leopoldstraße ausgesprochen. 

München - Rund 840 Parkplätze müssen weichen, um den bestehenden Radweg zu verbreitern (wir berichteten). Die Kritik der CSU, dass aufgrund der geplanten grünen Welle für Radler die zahlreich auf der Leopoldstraße verkehrenden Linienbusse ausgebremst würden, bezeichneten SPD und Grüne als scheinheilig. „Hier werden Nebelkerzen gezündet“, sagte OB Dieter Reiter (SPD). Es sei völlig klar, dass der ÖPNV Vorrang haben müsse. Dies werde sich im Zuge der Detailplanung lösen lassen. Grünen-Stadtrat Herbert Danner meinte an die Adresse der CSU: „Sagt einfach ehrlich, dass es euch um den Wegfall der Parkplätze geht.“ Die Radverkehrsbeauftragte der SPD, Bettina Messinger, erklärte: „Wenn man so ein Projekt anpackt, muss eben auch Platz dafür geschaffen werden.“ Es sei besser, Parkplätze wegzunehmen, als in den fließenden Verkehr einzugreifen.

Michael Mattar (FDP) lehnte den Radschnellweg in der vorgesehenen Form ab. Er favorisiere eine Variante durch den Englischen Garten. Johann Sauerer und Sabine Bär (beide CSU) befürchteten, dass der Radl-Highway an den Kreuzungen der Lepoldstraße zu gefährlichen Situationen mit querenden Bussen und Fußgängern führe. Grünen-Fraktionschefin und OB-Kandidatin Katrin Habenschaden unterstellte der CSU, bewusst „ein düsteres Bild“ zu malen.

Im Zuge der weiteren Planung soll auch geklärt werden, wie viele Bäume entlang der Route gefällt werden müssten, um den Radweg zu verbreitern. 

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