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Der U-Bahnhof Oberwiesenfeld. Er soll durch den neuen Tunnel mit der südlichen Lerchenau verbunden werden.

Verbindung zwischen südlicher Lerchenau und U-Bahnhof Oberwiesenfeld

Lerchenau wird besser angeschlossen

München - Der Fußgängertunnel unter dem Bahn-Nordring soll ab kommendem Jahr endlich gebaut werden.

Seit sieben Jahren ist das Thema auf dem Tisch. Nun gibt es endlich einen greifbaren Fortschritt. Wie der Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl mitteilte, soll voraussichtlich noch im kommenden Jahr mit dem Bau einer Rad- und Fußgängerunterführung unter dem DB-Nordring westlich der Lerchenauer Straße begonnen werden. Der Tunnel wird in Zukunft die südliche Lerchenau mit dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld verbinden.

Derzeit müssen die Bewohner nordwestlich der Schittgablerstraße lange Fußwege auf sich nehmen, um mit schnellen öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu gelangen. Der S-Bahnhof Fasanerie liegt in etwa 1,3 Kilometer Luftlinie Entfernung, der U-Bahnhof Oberwiesenfeld, von wo es Richtung Marienplatz und Olympia-Einkaufszentrum geht, in nur etwa 750 Meter Luftlinie. Um diesen zu erreichen, müssen die Anwohner jedoch einen großen Umweg über die Lerchenauer Straße auf sich nehmen. Nur an dieser Stelle gibt es eine Unterführung unter dem DB-Nordring.

Arbeiten sollen bis Ende 2016 aufgenommen werden

Der geplante Tunnel soll die Verbindung deutlich verkürzen. Die Planungen für die kleine Unterführung begannen schon 2008, zogen sich aber hin, da lange nicht klar war, ob die Stadt München oder, wie schließlich entschieden, die DB Netz AG den Antrag einreichen sollte. Finanziert wird der Tunnel aus einem städtebaulichen Vertrag mit der Knorr-Bremse AG, die am DB-Nordring Bauland entwickelt hat. Die Arbeiten sollen bis Ende 2016 aufgenommen werden und etwa drei Jahre dauern.

„In der Bauphase wird die Unterführung, auch wenn sie bereits im Rohbau fertig ist, leider noch nicht benutzt werden können“, sagt Markus Auerbach (SPD), Vorsitzender des Bezirksausschusses Feldmoching-Hasenbergl. Aus Platzmangel werden Fahrzeuge, Maschinen und Arbeitsräume alle dicht gedrängt an der Baustelle untergebracht sein. Für Fußgänger bedeute das ein zu hohes Sicherheitsrisiko. Parallel zu den Arbeiten am DB-Nordring soll auch die lang geplante Grünfläche nördlich der Wilhelmine-Reichard-Straße mit Spielplatz und Spazierwegen entstehen. Auch sie wird die Lebensqualität in der südlichen Lerchenau deutlich bessern.

Katrin Hildebrand

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