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Mehr als nur eine Filiale im Gebäude: Lidl plant Verkaufsflächen, über denen Wohnungen oder Büros entstehen können.

Weitere Standorte werden geprüft

Gleich dreimal in München: Lidl will bei Filialen völlig neuen Weg gehen

In München herrscht Flächenknappheit. Das ist auch Lidl nicht entgangen. Deshalb geht der Konzern in der Stadt nun neue Wege. Drei Filialen sind vorerst in Planung.

München - Lidl lohnt sich - jetzt gleich doppelt! Denn angesichts der Flächenknappheit in der City steigt der Discounter nun in den Wohnungsmarkt ein. Das Konzept: unten einkaufen, oben wohnen oder arbeiten. Drei solcher Mischgebäude sind in München momentan in Planung.

An der Verdistraße 86 in Obermenzing will Lidl mit dem Projektentwickler Redag eine Immobilie zur kombinierten Nutzung aus Lidl-Filiale und Wohnen errichten. Lidl hat das 2000 Quadratmeter große Grundstück von McDonald’s Immobilien erworben. „Die Filiale soll über rund 800 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen, in den Obergeschossen sollen zwischen 30 und 36 Wohnungen entstehen“, teilt ein Lidl-Sprecher auf tz-Anfrage mit.

Unten einkaufen, oben wohnen: So stellt sich Lidl seine neuen Filialen vor.

München: Lidl-Metropolfiliale mit rund 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche geplant

Konkrete Pläne gibt es auch für die Tübinger Straße 9 nahe dem Heimeranplatz. „Unsere bestehende Filiale soll mittelfristig durch eine Lidl-Metropolfiliale mit rund 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche und etwa 110 Parkplätzen ersetzt werden.“ Über dem Supermarkt könnten rund 10.000 Quadratmeter Wohnfläche entstehen - womöglich mehr als 100 Wohnungen. Eine Bauvoranfrage sei bei der Stadt bereits eingereicht.

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Auch in Schwabing entwickelt der Konzern ein Mischgebäude: An der Domagkstraße 3-7 sind eine Lidl-Filiale und weitere Einzelhandelsfläche geplant, darüber sind auf vier Geschossen Büros vorgesehen. „Das fertig entwickelte Projekt wollen wir zur Realisierung an einen Investor veräußern und die Lidl-Filiale als Mieter übernehmen.“ Weitere Standorte „für ergänzende Wohn- oder Bürobebauung“ würden geprüft.

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Video: Blick hinter die Kulissen des Konsum-Giganten Lidl

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Eine Kundin war sehr verwundert über ein Lidl-Produkt. Beim Öffnen, explodierte es und verletzte sie sogar. Die Facebook-Community zeigte allerdings wenig Mitleid.

D. Schmitt

Bei München ist eine Frau mit ihrem Auto in einen Lidl gekracht, der Wagen kam erst kurz vor der Kasse zum Stehen, berichtet Merkur.de*.

Unterdessen wurde bekannt, dass Lidl einen beliebten Service wieder zurückbringt. Kunden können sich nun wieder Bestellungen aus dem Online-Shop an Filialen liefern lassen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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