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Vom Karlsplatz bis zum Siegestor marschierten die 3000 Teilnehmer des „March for Science.“

Aktion in 600 Städten weltweit

„March for Science“: München demonstriert für die Wissenschaft

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In München sind am Samstag rund 3000 Menschen beim March for Science auf die Straße gegangen. Damit reiht sich die Landeshauptstadt in die Riege von 600 Städten weltweit ein. 

München - Sie kämpfen für eine freie Wissenschaft – und eine faktenbasierte Politik: In München sind am Samstag rund 3000 Menschen beim March for Science auf die Straße gegangen. Unter ihnen auch viele namhafte Wissenschaftler wie der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Martin Stratmann, und der Forschungsleiter am Deutschen Museum, Helmuth Trischler. 

In 600 Städten weltweit gingen die Menschen auf die Straße 

Der Marsch vom Stachus zum Siegestor war eingebettet in eine weltweite Aktion in mehr als 600 Städten. Das Motto: Fakten statt Fake. Zur Hauptveranstaltung in Washington kamen Zehntausende Menschen. In Berlin waren es 11.000, selbst Helgoland beteiligte sich mit 50 Demonstranten. „Wir können nicht akzeptieren, dass in Zeiten, in denen der Mensch diesen Planeten verändert wie nie zuvor in der Geschichte, Entscheidungen getroffen werden, ohne auf wissenschaftliche Fakten zurückzugreifen“, so Max-Planck-Gesellschafts-Präsident Martin Stratmann. „Wir dürfen uns nicht dümmer stellen, als wir sind.“ 

Großes Thema bei der Demo: US-Präsident Trump.

Keine Anti-Trump-Veranstaltung

„Make Science Great Again“ hieß es auf Transparenten von Münchner Demonstranten. In Anspielung auf den Slogan von US-Präsident Donald Trump „Make America Great Again“. Trump hatte den Klimawandel als Ente bezeichnet. Außerdem mit dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen gedroht und Umweltschutzauflagen seines Vorgängers Barack Obama rückgängig gemacht. Viele Wissenschaftler sind derzeit besorgt wegen der Zurückweisung wissenschaftlicher Erkenntnisse etwa zum Klimawandel. Das deutsche Organisationsteam betonte, die Demonstrationen seien keine Anti-Trump-Veranstaltungen. Das Leugnen gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse sei ein weltweites Problem.

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