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Mit solchen Beton-Trögen wurde bereits die Wiesn vor Lkw-Anschlägen gesichert. Jetzt werden die Sperren rund um den Christkindlmarkt aufgestellt.

Terror-Angst

Christkindlmarkt am Marienplatz wird mit Betonsperren abgesichert

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Attentäter Anis Amri tötete in Berlin mit einem Lkw Weihnachtsmarktbesucher. In München reagiert das KVR auf die Gefahr von derartigen Anschlägen und stellt Beton-Sperren am Marienplatz auf.

München - Neues Sicherheitskonzept für Münchens Christkindlmärkte! Die Stadt will die offenen Zufahrten – etwa rund um den Marienplatz – blockieren. Der Aufbau der Lkw-Sperren beginnt am Dienstag.

„Der Christkindlmarkt rund um den Marienplatz wird an offenen Zufahrten mit Pflanztrögen und anderen Betonsperren abgesichert, die auch beim Oktoberfest zum Einsatz kommen“, erklärt KVR-Sprecher Johannes Mayer. Die Sperren seien Teil des Sicherheits- und Einsatzkonzepts. „Nach Einschätzung der Polizei gibt es in München aber nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage“, versichert Mayer.

Der Aufbau beginnt zunächst an der Ecke Dienerstraße/Marienplatz. Weitere Zufahrtssperren sind an den Weihnachtsmärkten in Bogenhausen, am Harras, am Rotkreuzplatz und am Weißenburger Platz vorgesehen.

Bürgermeister Josef Schmid (CSU) spricht von „sinn- und vor allem maßvollen“ Maßnahmen: „Damit gewährleisten wir die Sicherheit der Besucher – auch vor dem Hintergrund des Anschlags 2016 in Berlin.“ Die Verwaltung prüft, die Fußgängerzone künftig ganzjährig mit versenkbaren Pollern zu schützen. 

Lesen Sie auch: Wiesn: Mit Blumenkübeln gegen Terroristen

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