+
Mit solchen Kameras wird am Stachus kontrolliert.

CSU plant stärkere Überwachung

Mehr Kameras? Polizei, SPD und Grüne dagegen

  • schließen

München - Großflächige Video-Überwachung in München? Geht es nach der Polizei, wird es dazu nicht kommen. Auch SPD und Grüne sind dagegen.

Großes Kino? In München eher nicht. Die Polizei kann sich keine flächendeckende Video-Überwachung in der Stadt vorstellen. Das sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä. „Wir kontrollieren an Schwerpunkten und dort, wo es die Kriminalitäts-Lage erfordert.“

Die CSU hatte angekündigt, in den nächsten Wochen mehrere Anträge zur Verbesserung der Sicherheit in München zu stellen (wir berichteten exklusiv). Unter anderem werden weitere Kameras gefordert, etwa am Odeonsplatz, Hauptbahnhof oder am Alten Botanischen Garten.

Auch die SPD misst dem Thema Sicherheit Bedeutung bei. Daher hat sie nun einen Arbeitskreis gegründet, der „wirksame und zugleich besonnene“ Vorschläge machen wird, sagt Fraktions-Vize Christian Vorländer. Ein flächendeckendes Kamera-Netz lehnen die Genossen allerdings ebenso ab wie die Grünen. Deren Vize Dominik Krause: „Videokameras überall – die CSU nähert sich der Orwellschen Vision der Totalüberwachung.“

Das sei der falsche Schritt, denn München sei – auch laut Polizei – die sicherste Großstadt Europas.

Sascha Karowski

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immobilien-Irrsinn in München! 28 Prozent Wertsteigerung bis 2020
Die Preisspirale auf dem Immobilienmarkt dreht sich immer rasanter – München bleibt der teuerste Standort für Wohnimmobilien in Deutschland. Und es wird noch schlimmer!
Immobilien-Irrsinn in München! 28 Prozent Wertsteigerung bis 2020
Linie S7: Bahnübergangsstörung behoben
Zahlreiche Pendler sind Tag für Tag auf den S-Bahn-Verkehr in und um München angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Streckensperrungen und Ausfällen. In …
Linie S7: Bahnübergangsstörung behoben
Gerichtsprozess: Messer-Attacke am Hauptbahnhof 
Diese beiden Buben haben es faustdick hinter den Ohren! Und ihre Fäuste bekommen auch diejenigen zu spüren, die mit ihnen streiten. So geschehen am 13. März 2017.
Gerichtsprozess: Messer-Attacke am Hauptbahnhof 
Na, servus: In München redet fast keiner mehr Bairisch
Der Dialekt ist vom Aussterben bedroht. Schätzungen zufolge sprechen nur noch weniger als ein Prozent der Münchner Schüler Mundart – Tendenz sinkend! 
Na, servus: In München redet fast keiner mehr Bairisch

Kommentare