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Mieten und kaufen: Die teuersten Städte Deutschlands

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Es geht immer noch ein bisschen mehr: Die Immobilienpreise haben erneut angezogen. Dabei koppeln sich allerdings die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser immer weiter von der Mietpreisentwicklung ab.

Das ergab eine Untersuchung der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. Grundlage für die Auswertung waren laut K+B Angebotsdaten von knapp 30 Millionen Immobilien in Deutschland. Demnach stiegen Bestandsmieten im Bundesdurchschnitt im dritten Quartal (im Vergleich zum Vorquartal) nur leicht um 0,3 Prozent, Neuvertragsmieten um 0,6 Prozent. Eigentumswohnungen verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent. Einfamilienhäuser um 1,8 Prozent. Allerdings gibt es regional große Unterschiede.

In München sind Eigentumswohnungen – nach wie vor – am teuersten. Ein Quadratmeter kostet im Schnitt 5720 Euro, ein neuer Spitzenwert. Zudem befinden sich sieben Münchner Umlandgemeinden unter den Top 20: Unterschleißheim, Germering, Dachau, Freising, Olching, Fürstenfeldbruck und Erding. Garmisch-Partenkirchen liegt auf Platz vier, die Stadt Rosenheim auf Platz 18. Berücksichtigt wurden Städte mit mindestens 25 000 Einwohnern.

Ende der Preisspirale im Münchner Umland

Die Preissteigerungen fielen bei den Spitzenreitern rund um München allerdings geringer aus als im Bundesdurchschnitt. „Offenbar ist im Münchner Umland langsam das Ende der Preisspirale erreicht“, heißt es dazu in der Untersuchung. Man müsse aber erst die weitere Entwicklung abwarten, um den Trend abzusichern.

Anders bei den Mieten: Auch hier ist das Münchner Umland unter den Städten mit den höchsten Neuvertragsmieten stark vertreten. Die Landeshauptstadt liegt erneut auf Platz eins mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 13 Euro — das Plus liegt mit 0,7 Prozent hier über dem Bundesdurchschnitt. Die höchste Mietpreissteigerung innerhalb der Top-50-Standorte binnen eines Jahres verzeichnet mit 6,1 Prozent Fürstenfeldbruck. Hier kostet der Quadratmeter zur Miete mittlerweile 10,50 Euro. Betrachtet wurde für die Auswertung die Marktmiete einer 75 Quadratemeter-Wohnung, Baualter 10 Jahre. Auch in Unterschleißheim fiel die Mietsteigerung im vergangenen Jahr mit 3,3 Prozent überdurchschnittlich hoch aus.

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