Masche mit den Kontodaten

Mieter abgezockt: So kam ein Russe an über 500.000 Euro

  • schließen

Dieser Trick hat funktioniert – und wie: Ein russischer Betrüger (44) hat mit der Not Wohnungssuchender ein gewaltiges Vermögen gemacht.

München - Allein mit den Daten von Münchnern zockte er über 250.000 Euro ab. Insgesamt heimste er über 500.000 Euro ein. In diversen Mieterportalen im Internet bot er für 1000 Euro Miete eine fiktive Wohnung an. Schon meldeten sich Hunderte Interessenten, von denen der Russe per E-Mail Bewerbungen samt Kopien von Ausweisen und Gehaltszetteln verlangte. Mit diesen Daten eröffnete er dann über 30 Konten, über die er Kredite beantragte und meist auch bekam. Dabei handelte es sich um Kreditsummen bis zu 25.000 Euro. In Hamburg wurde der Russe festgenommen.

Betrugsermittler Thomas Brandner empfiehlt: „Schwärzen Sie zumindest Ihre persönlichen Kontodaten, wenn Vermieter Kopien von Ausweisen oder Gehaltszetteln verlangen.“

dop

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizeiliche Ermittlungen: Bahnhof Neufahrn zwischenzeitlich gesperrt
Zahlreiche Pendler sind auf den S-Bahn-Verkehr angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Sperrungen und Ausfällen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie …
Polizeiliche Ermittlungen: Bahnhof Neufahrn zwischenzeitlich gesperrt
Planänderungen für zweite Stammstrecke: Fahrgastverband bemängelt Informationspolitik 
Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Planänderungen für die Zweite Stammstrecke kritisiert und eine neue Bewertung des gesamten Projektes gefordert.
Planänderungen für zweite Stammstrecke: Fahrgastverband bemängelt Informationspolitik 
Tipps für die Pfingstferien: So kommt in München keine Langeweile auf
An diesem Wochenende und in den Pfingstferien ist in der Stadt einiges geboten, damit keine Langeweile aufkommt. Hier ein kleiner Überblick.
Tipps für die Pfingstferien: So kommt in München keine Langeweile auf
Münchner Familie leidet im Wohn-Loch - zu dritt auf zehn Quadratmetern
Wo soll das noch hinführen? Viele Münchner können sich die Mieten in der Landeshauptstadt nicht mehr leisten. Besserung ist keine in Sicht - im Gegenteil.
Münchner Familie leidet im Wohn-Loch - zu dritt auf zehn Quadratmetern

Kommentare