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Brutaler Überfall in MVV-Bus

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München - Drei brutale Angreifer haben Sonntagnacht ein junges Pärchen in einem MVV-Bus verprügelt. Die Polizei fandet mit einem Bild aus der Überwachungskamera.

Am Sonntag bestieg ein 21-jähriger Auszubildender mit seiner 20-jährigen Freundin gegen 5.30 Uhr den Bus der Linie 52. Nachdem sie in der hintersten Reihe Platz genommen hatten, gesellten sich drei Männer mit südländischem Aussehen zu ihnen. Sie fragten die Beiden nach Zigaretten, und ob sie ihnen fünf Euro wechseln könnten.

Ein weiterer Schläger.
Ein weiterer Schläger. © Polizei

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Das Pärchen verneinte. Dann pöbelten die drei Männer los. Um den aggressiven und betrunkenen Männern aus dem Weg zu gehen, flieht das Paar zum Busfahrer.

Doch die Angreifer ließen nicht locker: Sie beleidigten die junge Frau mit obszönen Äußerungen, und zogen sie an den Haaren. Ihren Freund hielten sie fest und schlugen mit Fäusten auf sein Gesicht ein. Der Busfahrer, der dem jungen Mann zu Hilfe kam, wurde von ihnen zurückgehalten, woraufhin er über die Verkehrszentrale die Polizei verständigte.

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Haupttäter Nummer 1 in groß. © Polizei

Als der 21-jährige Azubi am Boden lag, hörten die Täter auf und flüchteten in Richtung Tal/Viktualienmarkt. Der junge Mann erlitt Prellungen im Gesicht, seine Freundin hatte den Verlust einiger Haare zu beklagen.

Täterbeschreibung:

1. Haupttäter: Ca. 26 Jahre alt, 187 cm groß, südländische Erscheinung, kräftige, etwas untersetze Figur (nicht dick), schulterlange, nach hinten gekämmte, lockige, schwarze Haare, buschige Augenbrauen, braune Augen; Bekleidung: schwarze Bomberjacke, Jeans. Dieser war am aggressivsten und gab an der Bruder des Täters Nr. 2 zu sein.

2. Ca. 25 Jahre alt, 190 cm groß, südländische Erscheinung, kräftig, ca. 5 mm kurze, geschorene Haare, runde Kopfform; Bekleidung: dunkelgraue oder dunkelgrüne Jacke;

3. ca. 25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, kräftig, schwarze Haare, normale Kurzhaarfrisur, südländisch, ansonsten keine nähere Beschreibung;

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Telefon 089/2910-0, in Verbindung zu setzen.

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