„Ein sympathisch-frischer Look“: So soll das Lokal „Alex“ im März aussehen. Simulation: fkn

Modernes Restaurant im alten Bahnhof

Pasing - Jahrelang war er dem Verfall preisgegeben, jetzt erwacht der Bürklein-Bahnhof in Pasing aus seinem Dornröschenschlaf. Mitte März zieht dort, im Zuge der Eröffnung der Pasing Arcaden, ein Restaurant ein.

Übernommen hat das Gebäude der britische Systemgastronom „Alex“. Die Firma investiert 1,5 Millionen Euro in das Lokal. Geplant sind auf insgesamt 271 Quadratmetern 440 Sitzplätze. Unter einem Dach entstehen auf zwei Ebenen Café, Kneipe, Bar und „Bistrorant“ (eine Wort-Neuschöpfung, zusammengesetzt aus Bistro und Restaurant). Das Konzept ist auf einen Ganztagsbetrieb vom Frühstück bis zum Abendessen ausgelegt. Im Sommer wird ein Außenbereich mit weiteren 254 Quadratmetern zur Verfügung stehen.

Das erste Münchner „Alex“ ist das 38. Restaurant des Unternehmens „Mitchells & Butlers“ in Deutschland. Laut Mitteilung setzt man auf einen „sympathisch frischen Look“ mit „knisterndem Kaminfeuer“ und „gemütlichem Lounge-Mobiliar“. Im Mittelpunkt steht die einsehbare Küche, in der die Gerichte vor den Augen der Gäste frisch zubereitet werden. „Die Verbindung zu einem Lifestyle orientierten Shopping Center wie den Pasing Arcaden ist für unser Konzept optimal,“ begründet „Alex“-Konzernchef Bernd Riegger die Entscheidung für den neuen Standort.

Der denkmalgeschützte erste Pasinger Bahnhof (östlich des heutigen Bahnhofsgebäudes gelegen) gehört der Firma „mfi AG“, der Betreiberin der „Pasing Arcaden“. Sie hat das Gebäude in den vergangenen Monaten vollständig sanieren lassen. Der Innenraum wurde entkernt und die Bausubstanz komplett überarbeitet. Auch einen neuen Dachstuhl hat der ehemalige Bahnhof bekommen, einige historische Dachbalken wurden aber bewahrt. Nicole König

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