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In diesem Haus an der Thalkirchner Straße wurde Elvira S. von ihrem Bruder getötet. 

Bluttat in der Thalkirchner Straße

Mordprozess: So trauert der Ex-Freund um Elvira

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Im Mordprozess gegen den 38-jährigen Robert B., der seine Schwester Elvira S. am 2. Februar 2016 in der Thalkirchner Straße getötet hat, hat am Donnerstag deren Ex-Freund ausgesagt.

München - „Ich wollte sie heiraten und habe mir Kinder gewünscht“, sagte Adam P. (Name geändert). Monatelang habe er nach ihrem Tod getrauert. „Nie zuvor habe ich einen Menschen verloren, der mir so nahe stand. Ich habe mich schrecklich gefühlt.“

Eigentlich war er es, der Elvira S. beim Umzug in ihre Eigentumswohnung in der Müllerstraße helfen wollte. Aber Adam P. hatte erst Mitte Februar Zeit. „Elvira war sehr stur. Sie wollte nicht warten und bat Robert um Hilfe.“ Der erdrosselte sie im Streit. Wegen Mordes droht ihm nun lebenslange Haft.

Seit August 2015 war Adam P. mit der vermögenden Witwe zusammen gewesen. „Sie hat immer gut von ihrem Bruder gesprochen und wollte gerne, dass ich ihn kennen lerne“, sagte Adam P. Von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Geschwistern habe er nichts gewusst. „Sie lebte von ihrem Vermögen und hatte keine tägliche Arbeit.“ Mit 900 Euro monatlich unterstützte Elvira S. ihren Bruder, der ihr im Gegenzug öfter half – so wie es für den Umzug gedacht war. Doch kurz zuvor hatte Robert B. gesehen, dass sie eine Rechnung über 140.000 Euro an eine Detektei faxen wollte. Aus Wut brachte er sie dann im Streit um.

„Das Geld konnte sie nur mit Mühe aufbringen, sie hatte Liquiditätsprobleme“, sagte ihr Ex-Freund – trotz geerbtem Millionenvermögen. „Das Schlimmste war, dass ich ihr nicht helfen konnte.“ Adam P. hatte Zukunftspläne mit Elvira. „Aber ich war noch nicht so weit, sie zu fragen.“ Am Ende blieb ihm nur die Trauer.

Lesen Sie auch: „Concierge berichtet - So fand ich die tote Witwe“

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