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Die Straßenzeitung Biss unterstützte Rudolph Moshammer schon zu Lebzeiten – finanziell und mit persönlichem Einsatz. Unser Bild zeigt ihn im Januar 1999 mit Hundedame Daisy bei einer Werbeaktion.

Verein übernimmt Patenschaften

Mosi sorgt noch immer für „BISS“

München - Das Vermächtnis des Münchner Modezaren Rudolph Moshammer wirkt weiter. Anlässlich des 12. Todestags Moshammers hat der Verein „Licht für Obdachlose“ drei Patenschaften für die Verkäufer der Straßenzeitung BISS übernommen, dotiert mit insgesamt 15.000 Euro

Wie Vorsitzender Florian Besold weiter berichtet, hat der Verein bereits Ende vergangenen Jahres eine Reihe von Zuwendungen zugunsten Obdachloser ausgeschüttet. So flossen 3500 Euro für eine neue Wasch- und Spülmaschine an die Teestube „Komm“, und eine Weihnachtsfeier für Obdachlose unterstützte der Verein im Sinne Moshammers mit 3000 Euro.

Der Mann, der als schillernder Paradiesvogel der Münchner Promiszene bundesweit bekannt war, hatte schon zu Lebzeiten ein großes Herz für Obdachlose. Doch während er in der Rolle des exzentrischen Promis in Ludwig-II.-Anmutung nie genug Aufmerksamkeit genießen konnte, vollzog sich ein Großteil seines mildtätigen Wirkens in aller Stille. Noch heute berichten Obdachlose, dass er ihnen stets auf Augenhöhe begegnet sei – wohl in Erinnerung an seinen Vater, der vereinsamt, arm und obdachlos gestorben war.

Am Todestag, Samstag, 14. Januar, findet um 10 Uhr eine Gedenkmesse in der Unterkirche von St. Bonifaz an der Karlstraße statt.

sc

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