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Gegenprotest: Rund 15.000 Menschen hatten vor Weihnachten gegen "Pegida" in München demonstriert.

"Spaziergang durch München" geplant

Muegida-Demo: Gegner bringen sich bereits in Stellung

München - Demos und Gegendemos: Die Bewegung "Muegida - Muenchen" hat für Montagabend eine Veranstaltung in der Innenstadt geplant. Im Internet bringen sich bereits die Gegner in Stellung.

Zuallererst die Fakten: Am Montagabend wollen die Anhänger von "Muegida - Muenchen" durch München spazieren. Diese Versammlung haben sie beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) angezeigt. Hinter "Muegida" mit "ue" steckt offenbar Thomas Weiß, ein Rechtsextremist der Splitterpartei "Die Freiheit".

Soweit die Fakten. Jetzt wird es komplizierter.

Denn neben "Muegida" mit "ue" gibt es auch noch die Bewegung "Mügida" mit "ü" - die hat allerdings für Montagabend keinen Spaziergang durch die Landeshauptstadt angemeldet. Und grenzt sich auf ihrer Facebook-Seite klar von "Muegida" mit "ue" ab.

Die Islamgegner von "Muegida" mit "ue" sind offenbar keine lokalen "Pegida"-Ableger. Dem KVR liegt die Anmeldung für die Demo unter dem Motto "Meinungsdiktatur – nein danke" vor, erwartet werden 100 bis 200 Teilnehmer. Ab 18.30 Uhr wollen die Teilnehmer vom Sendlinger Tor zum Max-Joseph-Platz ziehen.

Im Internet formieren sich deswegen bereits die Gegner von "Pegida", "Mügida", "Muegida" und wie sie alle heißen zu Gegendemonstrationen. An den folgenden Montagen am 12. und 19. Januar will dann "Bagida" demonstrieren, was ausgeschrieben "Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes" heißt. Auf Facebook haben schon mehr als 500 Personen zugesagt.

Bei allen Veranstaltungen ist mit Gegendemonstrationen der Münchner zu rechnen, die Muslime und Flüchtlinge in der Stadt willkommen heißen. Am 22. Dezember hatten sich bereits rund 15.000 Menschen auf dem Max-Joseph-Platz versammelt, um ein Zeichen gegen "Pegida" zu setzen.

mon/pak

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