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Sommer, Sonne, Badespaß endlich auch in München - wie hier im Langwieder See.

Sommer in der Stadt

Badeseen, Isar und Wasserspielplätze: Ab ins Wasser

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Am Mittwoch 25, am Donnerstag 30, am Freitag 31 Grad: Endlich hält in München der Sommer Einzug. Und glüht die Haut erst in der Hitze, verlangt sie auch schon nach Abkühlung – etwa in Seen, Flüssen und auf Wasserspielplätzen.

„Ja früher gab’s noch Hitzefrei/ Das Freibad war schon auf im Mai“, sang Rudi Carrell 1975, und es gilt auch für heuer. Doch heute wird’s tatsächlich mal wieder richtig Sommer: Die Vorhersage verspricht bis Freitag Temperaturen zwischen 25 und 31 Grad Celsius. Und wo lässt sich die Hitze besser ausleben als im Wasser?

Die Badeseen

Acht offizielle Badeseen hat München. Das Wasser ist noch etwas kühl, doch die Qualität einwandfrei und das Baden hygienisch unbedenklich – so ergab es laut Stadt die jüngste mikrobiologische Untersuchung. Dem Badespaß stehe nichts im Wege, sagt Gesundheits- und Umweltreferentin Stephanie Jacobs. Also nichts wie los zum Fasaneriesee, Feldmochinger See, Langwieder See, Lerchenauer See, Lußsee, Regatta-Anlage, Regattaparksee und Riemer See. Die Wassertemperaturen lagen am Montag zwischen 17 und 19 Grad. Bis Mitte September wird die Qualität monatlich überprüft.

Der Badebus fährt bei schönem Wetter täglich zum Langwieder See. Er startet von 11 bis 19 Uhr alle 20 Minuten am S-Bahnhof Lochhausen. Fahrpreise: 1,50 / 0,50 Euro (Erwachsene / Kinder von 6 bis 14 Jahre). Betreiber ist die Münchner Linien GmbH, der übliche MVV-Tarif gilt nicht.

Die Isar

Die Isar ist ein Wildfluss und kein offizielles EU-Badegewässer. Laut Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) kann keine gleich bleibende Wasserqualität garantiert werden. Das Baden erfolgt auf eigene Gefahr. Wegen des aktuell hohen Wasserstands rät das RGU derzeit vom Schwimmen und Bootfahren dringend ab. Für die Würm bestehe ein generelles Badeverbot, die Wasserqualität sei wechselhaft.

Schwimmende Demo

Der Verein Isarlust setzt sich für ein öffentliches Isarflussbad ein. Am Sonntag, 3. Juli, veranstaltet er eine „schwimmende Demo“: Von 15 bis 18 Uhr soll sich die „große Isar“ zwischen Deutschem Museum, Patentämtern, Reichenbach- und Ludwigsbrücke in ein temporäres Isarflussbad verwandeln. Anlass sei der Europäische Flussbadetag, so die Mitteilung. Dort, wo das Baden seit 1839 verboten ist, plant der Verein gemeinsam mit den Urbanauten und dem Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, für ein Flussbad zu demonstrieren. Sportliche Münchner können am 1000-Meter-Wettschwimmen teilnehmen und um den „Isarpokal“ wetteifern, gemütliche Münchner an der ruhigeren Variante „Isartreiben“ teilnehmen. Anmeldung im Internet: www.isarlust.org. Ist die Isar an dem Tag nicht beschwimmbar, soll es am 17. oder 24. Juli einen Ersatztermin geben. Die Wassertemperatur der Isar liegt zwischen 17 und 20 Grad. Der Isarlust e.V. empfiehlt, Gummisandalen zu tragen. Die DLRG sichert die Veranstaltung.

Kürzlich hatte der Stadtrat beschlossen, an mehreren Stellen der zentralen Isar das Schwimmen zu erlauben. Die Regelungen treten jedoch wohl erst 2017 in Kraft.

Wasserspielplätze

Für Kinder sind die rund 75 städtischen Wasserspielplätze ein beliebte Alternative zu Freibädern & Co. Laut Baureferat werden die Wasserläufe und Pumpen nach Ende der Frostperiode – meist Mitte Mai – angeschaltet. Wenn Reparaturen nötig sind, könne sich das verzögern, so eine Sprecherin. Aktuell seien alle Wasserspielplätze in Betrieb. Ausnahme sei der Wasserlauf auf dem Spielplatz im Arnulfpark, bei dem die Steuerung eine technische Störung habe und repariert werden müsse. Durch die Wasserspiele fließt grundsätzlich Trinkwasser. Die meisten Wasserspiele haben Pumpschwengel, es gibt aber auch spielerische Varianten: Die Kinder wippen auf einer Plattform, drehen an einem Rad, drücken einen Knopf – und das frische kühle Nass sprudelt los, zur Freude auch der Erwachsenen.

Christine Ulrich

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