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Der Tscheche Jakub F. (r.) wurde am Dienstag zu vier Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt.

Polizei sucht weitere Hintermänner

Banden-Boss geht lange in den Knast

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München - Im Prozess gegen den Kopf der Motorrad-Mafia ist am Dienstag ein Urteil gesprochen worden. Erst kurz vor Schluss legte der Haupttäter, der 37-jährige Tscheche Jakub F. ein Teilgeständnis ab.

Er zeigte sich zumindest für die Hälfte der knapp 40 Fälle (tz berichtete) verantwortlich und wandert deshalb für vier Jahre und fünf Monate ins Gefängnis. Sie haben es auf die Königsklasse in der Motorradbranche abgesehen und wollten mit den rund 40 gestohlenen Rennmaschinen in ihrer Heimat ordentlich die Kasse klingeln lassen. Jakub F., der in Ermittlerkreisen als Kopf der Motorrad-Mafia gilt, wurde nach fast einem Jahr im August 2015 in Schwabing das Handwerk gelegt. Ein aufmerksamer Zeuge informierte die Polizei damals gegen Mitternacht, dass er verdächtige Personen in der Nähe zweier Laster mit polnischem Kennzeichen beobachtet habe. Eine Streifenbesatzung konnte Jakub F. festnehmen. In seiner Tasche fanden die Polizisten belastendes Beweismaterial. „Wir fanden eine Liste mit Straßennamen in der Umgebung und Bilder der bei uns als gestohlen gemeldeten Motorräder“, sagt Kriminalhauptkommissar Reinhold Bergmann. Die Bande hat es auf Bikes von BMW und Ducati abgesehen. Jetzt will die Polizei weitere Hintermänner finden. 

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