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In München startete eine wild Verfolgungsjagd.

Spektakuläre Wendungen

Filmreife Verfolgungsjagd startet in München: Flüchtender wirft Steinbrocken - Hubschrauber im Einsatz

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Eine filmreife Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber-Einsatz startete am Sonntagmorgen in München. Sie zog sich allerdings bis nach Mittelfranken und nahm mehrere spektakuläre Wendungen.

  • Eine wilde Verfolgungsjagd gab es in der Nacht auf Sonntag in München.
  • Ein Autofahrer wollte sich einer Verkehrskontrolle entziehen und floh.
  • Bis weit über die Stadtgrenzen hinaus ging die Verfolgungsjagd.

München - In der Landeshauptstadt hat sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4.20 Uhr eine filmreife Verfolgungsjagd zugetragen, die gleich mehrere Wendungen nahm und sich weit bis über die Stadtgrenzen hinaus zog. 

Den Start gab nach Polizeiangaben eine Verkehrskontrolle in der Münchner Innenstadt, im Bereich des Sendlinger-Tor-Platzes. Der Fahrer eines VW-Mittelklassewagens hielt bei dieser allerdings nicht an, sondern beschleunigte und versuchte zu entkommen. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf und alarmierte weitere Kollegen. Diese richteten schließlich auf der Leopoldstraße eine „Anhaltestelle“ ein, um den Flüchtigen zu stoppen. Doch der Mann konnte diese überwinden. Dabei wurde sein Auto, wie auch zwei Streifenwagen leicht beschädigt. Nach Polizeiangaben überschritt der Flüchtende im Innenstadtbereich zwar die erlaubten Geschwindigkeiten, erreichte aber keine Höchstgeschwindigkeiten.

Die Polizei München sucht Zeugen. Sie will ermitteln, wie sich ein 47-jähriger Mann schwere Kopfverletzungen zuziehen konnte.

Verfolgungsjagd in München: Flüchtender überwindet Straßensperre - Polizeihubschrauber im Einsatz

Dem Autofahrer gelang es schließlich, die Stadt über die Autobahn A9 in Richtung Nürnberg zu verlassen. Diese war zu diesem Zeitpunkt wenig befahren. Hier änderte die Polizei schließlich ihr Zugriffskonzept. 

Einige Streifenwagen sicherten demnach den Verkehr hinter dem Fahrzeug ab, indem sie diesen abbremsten. Zudem wurden teils Zufahrten auf die Autobahn gesperrt, um eine Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer durch „Kurzschlusshandlungen des Flüchtenden auszuschließen“, wie die Polizei mitteilt. Zugleich wurden die Bewegungen des Fahrers mittels eines Polizeihubschraubers überwacht. Die Maßnahmen stellten sich nach Ansicht der Polizei als richtig heraus, als der Flüchtende begann, mehrfach Gegenstände, unter anderem Steinbrocken, aus dem fahrenden Auto zu werfen.

Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich auch ein Autofahrer mit der Polizei im Landkreis Starnberg. Sein rücksichtsloses Verhalten gefährdete mehrere Leben.

Verfolgungsjagd nimmt abruptes Ende

Erst an der Anschlussstelle Lauf Süd in Mittelfranken wendete der Flüchtende schließlich und fuhr nun wieder in Richtung München auf der A9. Schließlich fuhr er an dem Rastplatz Feucht West von der Autobahn ab. Hier konnten ihn Polizisten dann letztendlich festnehmen. Auch hier kam es zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Wagen des Flüchtenden und einem Polizeiauto.

Nach dem Eindruck der Polizisten lebte der Mann in ungeordneten Verhältnissen und hielt sich auch schon längere Zeit in seinem Fahrzeug auf. Da er keine Ausweispapiere mit sich führte, wurde er vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Verletzt wurde bei der Verfolgungsjagd niemand.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Sie werden gebeten sich unter der Telefon-Nummer 089/2910-3322 zu melden.

Erst vor Kurzem gab es eine wilde Verfolgungsjagd auf dem mittleren Ring, bei der die Polizei einen Warnschuss abgab. Und erst vor wenigen Tagen gab es eine Verfolgungsjagd auf der A8, bei der Polizei am Ende staunte, wer am Steuer saß.

Auf der A8 nahe dem bayerischen Aying versteckte ein 41-jähriger Italiener Drogen und Bargeld in seinem Auto. Doch am Ende flog er auf. Mit viel Bargeld und harten Drogen.*

Es ist nie eine gute Idee, der Polizei München einen gefälschten Ausweis zu zeigen. Richtig bitter wird es, wenn man ein „alter Bekannter“ der Beamten ist.

rjs

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