Produkt bei Edeka wegen „Extra-Zutat“ zurückgerufen - zwei Viertel in München sind betroffen

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Lieferung von Fahrzeugen

Drei Männer wegen Unterstützung einer Terrorgruppe im Ausland verurteilt

Das Oberlandesgericht München hat am Dienstag drei Männer wegen Unterstützung einer Terrorgruppe im Ausland und unerlaubten Kriegswaffenbesitzes zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt.

München - Das Oberlandesgericht München hat am Dienstag drei Männer wegen Unterstützung einer Terrorgruppe im Ausland und unerlaubten Kriegswaffenbesitzes zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der 34 Jahre alte Hauptangeklagte bekam drei Jahre. Seine beiden Mitangeklagten erhielten Bewährungsstrafen von zwei Jahren beziehungsweise von einem Jahr und zehn Monaten.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Angeklagten 2014 in Syrien die islamistische „Dschunud al-Scham“ („Die Soldaten Syriens“) im Kampf gegen die syrische Regierung mit der Lieferung von zwei Fahrzeugen unterstützt hatten. Außerdem hätten sich die Männer im Juli 2013 selbst im syrischen Kriegsgebiet aufgehalten und eine vollautomatische Kalaschnikow dabei gehabt - das Sturmgewehr wird als Kriegswaffe eingestuft.

Das Gericht sprach die drei aber von dem Vorwurf frei, auch einen Krankenwagen an die „Dschunud al-Scham“ geliefert zu haben. Zwar sei der Krankenwagen von Bayern nach Syrien transportiert worden. Der Senat konnte nach der Beweisaufnahme aber nicht ausschließen, dass der von den Angeklagten angeschaffte Krankenwagen an eine rein humanitär tätige Einrichtung übergeben wurde.

Die Männer, die teils von Nürnberg aus agierten, hatten sich zum Prozessauftakt im vergangenen November weder zu den Tatvorwürfen geäußert noch dazu, woher sie sich kennen. Zwei von ihnen stammen aus Bosnien-Herzegowina, einer ist kosovarischer Staatsbürger.

dpa

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