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Grausiger Fund in München: Jogger entdeckt in Wald zwei leblose Personen - Kripo ermittelt

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Von: Franziska Konrad

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Polizei München Einsatz Waldtrudering
Nach dem Fund von zwei leblosen Personen ermittelte die Münchner Polizei in einem Waldstück in Waldtrudering. © Marcus Schlaf

In einem Waldstück in München stieß ein Jogger am Sonntagmorgen auf zwei leblose Personen, einen Vater und seinen Sohn. Nun ermittelt die Kripo.

München - Einen erschreckenden Fund machte ein Jogger am Sonntagmorgen, 28. November, in München: In einem Waldstück in Waldtrudering stieß er auf zwei leblose Personen. Der 42-jährige Vater und sein vierjähriger Sohn, beide wohnhaft in München, wiesen Schussverletzungen auf. Das bestätigt ein Pressesprecher der Münchner Polizei auf Nachfrage. Außerdem habe eine Schusswaffe am Tatort gelegen.

München: Jogger findet zwei leblose Personen - und setzt Notruf ab

Gegen 9 Uhr am Vormittag ging bei den Beamten der Notruf ein. Spurensicherung, Mordkommission und Beamte der Polizeiinspektionen München ermittelten daraufhin mehrere Stunden lang am Tatort an der Fauststraße/Ecke Schanderlweg. Laut Pressesprecher ist der Einsatz vor Ort seit etwa 14.30 Uhr beendet, „doch die Ermittlungen laufen weiter“.

Polizei München Einsatz Waldtrudering
Die Münchner Polizei war am Sonntag in einem Waldstück in Waldtrudering im Einsatz. © Marcus Schlaf

München: Nach Fund von leblosen Personen - Kripo ermittelt

Die Kripo ermittelt nun wegen Tötungsdelikts. Aktuell gehen die Beamten davon aus, dass es sich um einen erweiterten Suizid handelt. Der Vater erschoss vermutlich zuerst sich seinen Sohn, im Anschluss nahm er sich selbst das Leben. Die Staatsanwaltschaft muss nun nach Polizeiangaben entscheiden, ob die Leichen obduziert werden sollen.

Über Selbsttötungen berichten wir nur, wenn die Umstände besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder Bekannte unter einer existenziellen Lebenskrise leiden, kontaktieren Sie bitte den Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 01 80/6 55 30 00 oder die Telefonseelsorge unter 08 00/1 11 01 11.

Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. (kof) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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