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Die Bundespolizei hatte am Dienstag mehrere Einsätze wegen herrenloser Gegenstände in Bahnen und an Bahnhöfen. 

Das muss doch nicht sein

Herrenlose Gegenstände halten die Bundespolizei auf Trab - Gleich drei Einsätze

Am Dienstagabend wurde gleich dreimal Alarm geschlagen, da mehrere herrenlose Gegenstände in der Bahn beziehungsweise an Bahnhöfen für Aufsehen sorgten.  

München – Am Dienstag verursachten in den frühen Abendstunden drei, herrenlose Gegenstände mehrere Einsätze der Bundespolizei. Diese zogen auch teilweise massive Absperrungen und Beeinträchtigungen im Zugverkehr, insbesondere im Hauptbahnhof nach sich. 

Sport- und Kulturtasche am Hauptbahnhof gefunden 

Gegen 18:10 Uhr stellte eine Fußstreife der Bundespolizei im Hauptbahnhof zwei Gepäckstücke am Querbahnsteig auf Höhe der Gleise 14/15 fest, die keiner Person zugeordnet werden konnten. Hierbei handelte es sich um eine Sport- und eine Kulturtasche. Zunächst durchgeführte Lautsprecherdurchsagen nach einem Besitzer blieben erfolglos. Daraufhin kam ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei zum Einsatz, welcher auf die Taschen anschlug und positiv auf gefährliche Explosivstoffe anzeigte. 

Zur Sicherheit der Reisenden wurde der Bereich um die Gepäckstücke nun großräumig abgesperrt. So musste der Querbahnsteig vom Ausgang Bayerstraße über Gleis 11 bis Gleis 21 verlassen werden. Weiterhin mussten Züge, die auf betroffenen Gleisen standen, geräumt werden; ankommende Züge durften nicht in den Hauptbahnhof einfahren. Wenig später eingetroffene Spezialkräfte untersuchten die Gegenstände nun genauer, konnten jedoch keine gefährlichen Inhalte erkennen. Eine Öffnung der Gepäckstücke offenbarte lediglich Reiseutensilien, die später einer 38- jährigen Deutschen zugeordnet werden konnten. Die Absperrung wurde gegen 20.00 Uhr wieder aufgehoben. 

Herrenlose Tasche am Ostbahnhof

Fast zeitgleich meldeten Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit am Ostbahnhof, Bahnsteig Gleis 5/6, eine Tasche in der Größe eines Laptops, die ebenfalls keiner Person zugeordnet werden konnte. Anschließend wurde der westliche Teil des Bahnsteiges bis zum weiterhin nutzbaren Tunnelabgang abgesperrt. Ein auch hier eingesetzter Sprengstoffspürhund zeigte keine Gefährlichkeit an. Inhalt war ein Lüftungsgerät das keine Rückschlüsse auf den Inhaber zu lies. Das Fundstück wurde, ebenfalls wie die Sport und Kulturtasche zuvor, an das Fundbüro der Deutschen Bahn übergeben. 

Dubioses Paket in S4 nach Trudering

Gegen 19.45 Uhr beobachtete ein Reisender in einer S4 Richtung Trudering, wie in Pasing ein bisher unbekannter Mann zustieg, ein Paket auf die Ablage über den Sitzen legte und die Bahn unmittelbar vor Abfahrt ohne das Paket wieder verließ. Der Mitreisende fuhr noch bis zum Ostbahnhof und informierte dort die Landespolizei. Die S-Bahn fuhr inzwischen weiter bis Trudering, wendete dort und war bei Eintreffen der Bundespolizei wieder auf dem Rückweg zum Ostbahnhof. Dort konnten die Beamten das Paket feststellen. Die S-Bahn wurde geräumt, die Bahnsteige 1/2 abgesperrt und das Gleis 2 für den S-Bahnverkehr gesperrt. Bei einer anschließenden Untersuchung des Pakets durch Spezialkräfte konnte keine Gefährlichkeit festgestellt werden, das Paket war leer. Die Absperrungen konnten gegen 20.30 Uhr wieder aufgehoben werden. 

Hinweis der Bundespolizei: 

Die Bundespolizei adressiert eine dringende Bitte an Reisende, auf Ihr Gepäck aufzupassen und dieses nicht alleine zurück zu lassen: „Damit helfen Sie Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr und andere Reisende zu vermeiden.“

Bereits zu Beginn der Woche, war es zu einer Sperrung und damit verbundenen Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr gekommen

mm/tz

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