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Gymnasium beherbergt Ukrainer: Parteien fordern wieder Unterricht dort - und machen anderen Vorschlag

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Von: Sascha Karowski

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Ukraine-Krieg: Notunterkunft in München
Flüchtlinge aus der Ukraine warten im Luisengymnasium in der Nähe des Hauptbahnhofes München. © Sven Hoppe/dpa

Die Münchner FDP und Bayernpartei fordern, dass die Geflüchteten aus der Ukraine anderweitig untergebracht werden sollen. Im Luisengymnasium solle wieder Unterricht stattfinden.

München - Wird der Gasteig zur Unterkunft für Geflüchtete? FDP und Bayernpartei im Stadtrat wollen genau dies per Dringlichkeitsantrag im Sozialausschuss. Die Flüchtlinge, die derzeit im Luisengymnasium untergebracht sind, sollten in den Gasteig ausweichen. Der reguläre Unterricht am Gymnasium solle umgehend wieder aufgenommen werden.

München: Interessen von Schülern und Geflüchteten in Widerstreit

In der Ukraine spiele sich eine beispiellose Tragödie ab, betonen die Stadträte. München stehe an der Seite der Ukrainer. In den vergangenen zwei Jahren hätten aber Kinder und Jugendliche unter der Pandemie gelitten und viel Unterricht versäumt. In Anbetracht der übrigen Raumkapazitäten der Stadt sei es unverständlich, warum ausgerechnet eine Schule als Unterkunft eingesetzt werde und damit die Interessen von Schülern und Geflüchteten in einen unnötigen Widerstreit gesetzt würden. „Der Gasteig steht bis voraussichtlich 2025 völlig ungenutzt leer, bevor mit den Sanierungsarbeiten begonnen wird“, sagt FDP-Chef Jörg Hoffmann.

Der Gasteig in München.
Hier im Gasteig sollen die Geflüchteten untergebracht werden. © imago/Ulrich Wagner

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Münchner Gasteig als Impfzentrum

Jedoch: Die Stadt nutzt verfügbare Räume im Gasteig bereits, etwa für ein Impfzentrum, das ab Mai noch vergrößert werden soll. - ska

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