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14-Jährige wohl im Schlaf ermordet: Polizei erklärt fürchterliche Tat - Münchner (17) hatte Messer bei sich

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Von: Katharina Haase

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Der 17-Jährige, der in München um Zusammenhang mit dem Tod eines 14-jährigen Mädchens gesucht wurde, ist gefasst worden.

Update vom 25. Oktober, 15.56 Uhr: Am Montagnachmittag soll der 17-jährige Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt werden, der darüber entscheidet, ob er in die Untersuchungshaft kommt. Sollte es zum Prozess gegen den Jugendlichen kommen, wird dieser vor einem Jugendgericht verhandelt, bei einer Verurteilung wird Jugendstrafrecht angewandt. Die Höchststrafe: Zehn Jahre.

Mutter versuchte noch ihre Tochter zu reanimieren: Polizei gibt Details auf Pressekonferenz

Update 13.55 Uhr: Die Pressekonferenz ist hiermit beendet.

Update 13.52 Uhr: Der 17-Jährige muss laut Aussagen von Stephan Beer das Anwesen der Eltern der Toten vor 7.00 Uhr verlassen haben. Wo er sich danach aufhielt, ist bislang unklar.

Die Mutter des Mädchen hatte nach Auffinden ihrer Tochter den Notruf abgesetzt. Sie hatte sich zudem an der versuchten Reanimation ihrer Tochter beteiligt. Bei der Obduktion, die bereits am Sonntag erfolgte, sei der Todeszeitpunkt des Mädchen auf den frühen Morgen zwischen 4.00 Uhr und 6.00 Uhr festgelegt worden.

Nach Tod von 14-Jähriger in München: Psychische Probleme des Täters nicht ausgeschlossen

Gesicherte Erkenntnisse zu einem möglichen Motiv liegen noch nicht vor. Eine psychische Erkrankung des 17-Jährigen ist nicht ausgeschlossen. Nun werde ein psychiatrisches Gutachten erstellt und die Schuldfähigkeit des Jugendlichen überprüft. Strafrechtlich sei dieser bislang nicht in Erscheinung getreten. Weitere Details zu dem Jugendlichen nennen die Vertreter von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei nicht. Lediglich dass der 17-Jährige Landkreis München wohnhaft gewesen sei, gibt Stephan Beer bekannt.

Presserunde in München
Bei einer Presserunde äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft. © Pieronczyk

Update, 13.48 Uhr: Auf Nachfrage sagt Juliane Grotz, man gehe derzeit davon aus, dass das Mädchen zum Zeitpunkt ihres Todes geschlafen hat. Der 17-Jährige sei deshalb so schnell im Visier der Ermittler gewesen, weil er bereits seit mehreren Monaten gut mit dem Mädchen befreundet war und häufiger im Haus der Eltern der 14-Jährigen übernachtet hatte. Auch am Samstagabend seien Opfer und Tatverdächtiger zusammen ins Zimmer der 14-Jährigen gegangen, um dort zu übernachten.

Stephan Beer erklärt, der 17-Jährige sei zum Zeitpunkt seiner Festnahme äußerlich gefasst und ruhig gewesen. Allerdings hätte er zwei Messer bei sich getragen. Woher diese stammen, also ob er sie vielleicht aus dem Elternhaus des toten Mädchens mitgenommen hat, ist nicht bekannt. Aufgrund seines jungen Alters wird sein Fall ausschließlich als jugendgerichtliches Verfahren verhandelt. Solche Verfahren finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

„Wir gehen von einem Mord aus Heimtücke aus“

Update 13.43 Uhr: Nun schließt Juliane Grosz von der Staatsanwaltschaft an. Auch sie bedankt sich zunächst bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Sie bittet bezüglich Nachfragen die „besonders sensiblen Umstände der Tat“ zu beachten. „Wir gehen von einem Mord aus Heimtücke aus“, berichtet Grosz. Die Verstorbene sei zur Tatzeit arg- und wehrlos gewesen. Die Ermittlungen stünden jedoch noch ganz am Anfang und man müsse abwarten, ob sich noch neue Details ergeben. Es wurde bereits Haftbefehl gegen den 17-jährigen Beschuldigten erlassen. Der Vorwurf lautet auf Mord.

Update von 13.41 Uhr: Am Montag, 25. Oktober, erkannten zwei weibliche Zeugen, die ebenfalls mit dem 17-Jährigen bekannt waren, den Tatverdächtigen am Bahnhof Pasing und konnten so, durch Meldung an die Polizei, zu dessen Festnahme beitragen.

Beer bedankt sich nun bei allen, die zu dem schnellen Fahndungserfolg beigetragen haben. Er sei froh, dass man den „Täter“ so schnell gefasst habe.

14-Jährige in München getötet.
14-Jährige in München getötet. © Markus Götzfried/Pieronczyk

München: 14-Jährige getötet - Polizei nennt neue Details

Update, 13.39 Uhr: Der Kommissar berichtet, wie bereits bekannt, dass die Polizei am Sonntag, den 24. Oktober, um 7.40 Uhr zum Haus des Mädchens gerufen worden war, wo man die 14-Jährige auffand. „Intensive Reanimationsmaßnahmen“ hätten leider nicht mehr zum Erfolg geführt. Das Mädchen starb ersten Erkenntnissen zufolge an „einem Stich in die Brust“. Sehr bald erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei einem möglichen Täter um einen 17-Jährigen handeln könnte, der bereits seit mehreren Monaten mit dem Mädchen befreundet war.

Update, 13.35 Uhr: Stephan Beer ergreift das Wort und bittet zunächst um Respekt den Angehörigen des Opfers gegenüber. Er verweist darauf, dass er zudem nur faktenbasierte Tatsachen wiedergeben wird.

Update, 13.30 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Vor Ort anwesend ist auch Kriminalhauptkommissar Stephan Beer. Polizei-Pressesprecher Andreas Franken spricht zu Beginn von einem „sehr traurigen Anlass“.

Update, 13.25 Uhr: In wenigen Augenblicken beginnt die Pressekonferenz zum Tod des 14-Jährigen Mädchens in Bogenhausen.

München - Nach dem gewaltsamen Tod eines 14-jährigen Mädchens im Münchner Stadtbezirk Bogenhausen ist der verdächtige 17-Jährige offenbar gefasst worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, fanden ihn die Beamten an einem Bahnhof im Münchner Stadtgebiet. Ob der 17-Jährige das Mädchen tatsächlich getötet hat, steht noch nicht fest. Am Morgen hatte ein Polizeisprecher gesagt, man ermittle derzeit noch „in alle Richtungen“. Weitere Details sollen auf einer Pressekonferenz um 13.30 Uhr erläutert werden. Neben Vertretern der Staatsanwaltschaft wird dann auch der Leiter der Mordkommission zugegen sein.

Mädchen (14) in München getötet: Verdächtiger (17) geschnappt - Mutter rief die Polizei

Die Beamten waren am Sonntagmorgen gegen 7.40 Uhr von der Mutter der Jugendlichen zu dem Haus gerufen worden, wo die Schülerin gefunden wurde. Rettungskräfte hätten noch vergeblich versucht, das Mädchen zu reanimieren. Die Leiche soll nun obduziert werden. Die Polizei sprach von „Gewalteinwirkung“, die zum Tod der 14-Jährigen geführt haben soll. Unbestätigten Angaben zufolge starb sie durch mehrere Stichverletzungen.

Der 17-jährige Tatverdächtige soll der Ex-Freund des Mädchens sein. Die Polizei sagte dazu lediglich: „Wir gehen davon aus, dass sie sich vorher kannten“. Sollte es sich bei dem Jugendlichen tatsächlich um den Ex-Freund der Toten handelt, gilt eine Beziehungstat als wahrscheinlich. (kah)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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