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Nicht nach dem Geschmack der MVG: Die Werbe-Plakate mit den zweideutigen Sprüchen sollen verboten werden.

Nur die MVG hat was dagegen

Anrüchige Plakate verboten? Stadt weiß von nichts

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München - Eine Firma bewirbt ihre neuen Saftprodukte auf riesengroßen Plakaten mit zweideutigen Sprüchen. Das schmeckt der MVG überhaupt nicht.

Zoff um Plakate für freche Früchtchen! Die Firma True Fruits will in München neue Säfte bewerben. Mit vier Transparenten - aber die Stadt soll nur eines genehmigt haben. Das behauptet zumindest die Firma.

Die will zwei neue Getränke auf den Markt bringen: mit Chiasamen! In Anlehnung daran sind auf den Plakaten neben Bildern von Smoothies Sprüche zu lesen: "Besamt & befruchtet", "Oralverzehr" oder etwa "Samenspender". Das ist freilich bewusst doppeldeutig und ein Werbemittel!

Am Mittwoch verbreitete der Bonner Saftladen, dass die Stadt drei der vier spritzigen Plakate abgelehnt hat, will lediglich die "Besamt & befruchtet"-Variante zulassen. Ziemlich gschamig!? Doch im Rathaus weiß man davon nichts! Wohl aber bei der Verkehrsgesellschaft (MVG). "Wir lehnen das ab, weil es aus unserer Sicht gegen die guten Sitten verstößt", sagt ein Sprecher.

Gleichwohl: Den Münchnern werden die Plakate nicht verborgen bleiben. An der Brienner- und der Leopoldstraße sind sie zu sehen - nur eben auf Privatgelände.

ska

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