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Auf der Wiesn gibt es jedes Jahr viel zu tun gibt es für Münchens Polizisten jedes 

Das ändert sich alles

Münchner Polizei rüstet für die Wiesn auf - ganz spezielle Neuerung bei den Einsatzkräften

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Mehr Kameras, mehr Body-Cams und zum ersten Mal menschliche Super-Gesichtserkenner: Die Polizei rüstet für die Wiesn noch mal auf.

München - „Um möglichst viel Sicherheit auf dem Festgelände zu gewährleisten, haben wir quantitativ und qualitativ nachgerüstet“, betonte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag.

Mit 47 Videokameras, zehn mehr als im vergangenen Jahr, werden die Beamten heuer das Getümmel auf dem Festgelände beobachten. Zudem wurden Kameras modernisiert. Kostenpunkt: 200.000 Euro. Videoüberwachung sei zwar kein Allheilmittel, so Herrmann, doch sie leiste einen Beitrag, Täter abzuschrecken und Taten aufzuklären. 

So habe ein Beamter vergangenes Jahr via Kamera am berühmt-berüchtigten Westhügel einen Mann beobachtet, der eine Frau begrapschte, die das offensichtlich nicht wollte. Er verständigte Kollegen und verhinderte damit vermutlich Schlimmeres.

37 Beamte als „Super Recogniser“ im Einsatz

Außerdem sind dieses Jahr mehr Polizisten mit Body-Cams ausgestattet. Waren 2017 noch vier Gruppen mit je zwei Körperkamera-Trägern unterwegs, wird heuer auf zehn aufgestockt. Die Erfahrungen hätten laut Herrmann gezeigt, dass Body-Cams einen hohen präventiven Charakter haben. Anfang nächsten Jahres sollen sie flächendeckend eingeführt werden.

Nicht nur auf die altbewährte Technik, auch auf menschliche Superaugen setzt das Präsidium dieses Jahr zum ersten Mal. Denn wie berichtet bestanden in München 37 Beamte einen von der Uni Greenwich entwickelten Test und dürfen sich jetzt „Super-Recogniser“ nennen. Diese Menschen haben die Fähigkeit, Gesichter besser wiederzuerkennen als andere. 

Mehr Kameras, mehr Body-Cams und zum ersten Mal menschliche Super-Gesichtserkenner: Die Polizei rüstet für die Wiesn noch mal auf.

Lesen Sie zudem auch: Münchner Polizei testet, ob Angestellte diese besondere Veranlagung haben

Auf der Wiesn werden einige von ihnen nun probeweise an den Eingängen und in Videoräumen versuchen, in der Menschenmenge Leute zu erkennen, die sie auf Bildern sahen. Polizeipräsident Hubertus Andrä betont: „All die Bausteine miteinander zu verknüpfen, ist der große Fortschritt.“

Stefanie Wegele

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