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Polizeihauptmeister Johannes Fraas.

Durch eine Stammzellenspende

Außerhalb seiner Dienstzeit: So wurde ein Münchner Polizist zum Retter

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Etwa alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Die einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzellspende - ene Chance, die ein Münchner Polizist mit seiner Spende geben konnte.

München - Einen Auszeichnung für seine besondere Tat erhielt nun ein Münchner Polizeibeamter. Er hat einem Menschen das Leben gerettet - und das nicht in seinem Dienst als Polizist. 

Wie das Münchner Polizeipräsidium mitteilte, hat Polizeihauptmeister Johannes Fraas bereits vor einigen Jahren an einer Typisierungsaktion teilgenommen und das mit Erfolg. Ein Abgleich in der Knochenspenderkartei Dynamic Kernel Module Support, kurz DKMS, ergab eine Übereinstimmung mit einem an Blutkrebs erkrankten Menschen. 

Im August des vergangenen Jahres konnte Fraas dem Erkrankten durch seine Knochenmarkspende eine reelle Überlebenschance schenken. 

Für sein uneigennütziges Engagement wurde der Polizeihauptmeister nun von Polizeipräsident Hubertus Andrä belobigt. Typisierungsaktionen finden regelmäßig für Beschäftigte statt, wie die Münchner Polizei berichtet. 

Für Johannes Fraas selbst sei der Ablauf der Spende unkompliziert gewesen, wie es aus dem Pressebericht der Polizei hervorgeht. Fraas habe sich demnach ein Wattestäbchen von der DKMS nach Hause schicken lassen, um dort ungestört in privater Atmosphäre den Abstrich durchzuführen. 

tas

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